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… des Nachts in Clubs.
Seite 1: Die seltsamen Anmachversuche Frankfurter Partygänger..

Wenn ich des Nachts auf Partys und in den Clubs bin, so genieße ich nicht nur die Musik, Atmosphäre und Leute. Ich genieße auch all die kleinen Geschichten, die man an so einem Abend entdecken kann.

Zu den lustigsten und spannendsten Geschichten gehören zweifelsohne die Paarungsrituale der Partygänger. Wobei, Paarung ist es in den meisten Fällen noch nicht einmal wirklich. Es ist eher etwas, was uns in gewisser Weise an alte Tage aus der Steinzeit erinnert . So könnte man dies am ehesten als Ritualisierung des Partners beschreiben. Dabei muss sich der Ritualisierte entscheiden: „Lass ich es zu, oder flüchte ich lieber.“

Die Aufteilung ist dabei meist klar verteilt. Ritualisiert wird das Weibchen, während das Männchen den offensiven Part übernimmt. Je nach Alkoholspiegel können diese Rollen auch schon mal tauschen, doch meist bleibt es beim Angriff des Mannes.

Genau da ist auch der große Unterhaltungspunkt an der Sache. Denn das Balzverhalten des Mannes ist teilweise, jedenfalls für den Zuschauer, ausgesprochen lustig anzusehen. Dabei gibt es die verschiedensten Kategorien an Männern und Ihrer Vorgehensweise, wie sie das Weibchen für sich gewinnen wollen und ein paar der Besten möchte ich mal näher beleuchten. Dass es natürlich Damen gibt, die dieses Verhalten provozieren, es sogar darauf anlegen angemacht zu werden, ist klar. Ja die gibt es natürlich. Aber das ist ein anderes Thema. Hier soll es vorzugsweise um den männlichen Part gehen.

Der Blick mit „SÜD“ (Samenüberdruck) ist dem Manne meist anzumerken und für Frauen in gewisser Hinsicht fast schon spürbar. Umso größer der Druck, um so intensiver der Blick. Mit stechenden Augen, Sabber im Mundwinkel und seltsamen Grunzlauten werden vorbeilaufende Frauen gemustert. Klar ist das jetzt etwas überzeichnet, aber dennoch passt es ab und an wirklich gut. Der Blick, mit dem die Frauen gescannt werden, kann sich von leicht betatscht bis hin zu nackt ausgezogen und nach Heftigerem anfühlen. Vorzugsweise werden Brüste und Ärsche besonders begutachtet und in ein Geilheitsschema eingeordnet. Wenn es besonders eng im Club ist, dann kommt zu dem Blick auch noch eine intensive Körperberührung beim Vorbeiquetschen hinzu. Harte Gegenstände die man dabei als Frau fühlen könnte, sind definitiv keine Bierflaschen in der Hose des Gegenübers.

Als nächstes nach „dem Blick“ könnte sogar richtiger Augenkontakt erfolgen. Dabei ist so ein im Verhältnis noch harmlos versuchter aufgedrückter Augenkontakt noch das weniger Schlimme. Dennoch frage ich mich dabei was diese Technik bewirken soll, wenn ein Elch in der Brunft mit verklärtem Blick versucht, einen auf verführerisch zu machen. Denn die Betonung liegt auf versucht und besonders lustig ist es dabei, wenn der Elch kein Elch, sondern nur ein Bambi ist. Diese Kombination, gepaart mit entsprechender Promillezahl, kann beim Versuch einen Schlafzimmerblick aufzulegen echt lustig sein… muss es aber nicht.

Bei der ganzen Sache spielt das Selbstbewusstsein natürlich eine große Rolle und sollte nicht unterschätzt werden. Manche Männer kompensieren ihre Handicaps mit der entsprechenden Portion Selbstbewusstseins und einer eventuell scheinbar eigenen Unwiderstehlichkeit. Bestimmte Annäherungsversuche haben somit schon mal von vornherein großen Comedycharakter. Ungefähr so wie ein Bodybuilder im Tütü beim Ballett.

Auswirkungen diesbezüglich zeigen sich dabei vor allem beim Antanzen, welches der am häufigsten gespielte Schachzug ist. Meist fängt es mit leichtem Antänzeln an. Der Blick mit dem Opfer im Visier verrät, dass die Jagd bzw. der Tanz eröffnet ist. Schon beginnt sich das Männchen der Holden zu nähern. Von hinten natürlich. Arme hoch und Hüften leicht schwingen… so nun noch näher … und noch ein Stück… aber erst mal so, dass die Dame es nicht gleich bemerkt. "Clever"… so kann man immer noch so tun, als ob es ein Versehen war. Wenn der erste Kontakt mit einem tanzenden Anstubser erledigt ist und es keine nennenswerte Gegenwehr gibt, dann wird ein Gang zugelegt. Mit scheinbar erotischen Bewegungen wird versucht das Weibchen in einen Tanz mit Körpernähe zu verwickeln. So was in der Art hab ich schon mal in Tiersendungen bei Vögeln gesehen, doch die waren irgendwie eleganter.

Bei den Weibchen gibt es auf diese Antanzversuche verschiedene Reaktionen. Die Quote, dass dies funktioniert ist nicht sonderlich hoch, aber es gibt sie. So sieht man dann schon mal mit vollem Unverständnis, dass das Weibchen drauf eingeht und mitzieht. Dieser Entschluss ist aber nicht unbedingt von Dauer, denn was am Anfang vielleicht noch ernst gemeint war, kann sich schnell wieder ändern.

Denn eine Zustimmung führt meist beim männlichen Bewerber zu sofortigen weiteren Maßnahmen. Aber auch in dem Falle, dass das Weibchen nicht auf die Anmachnummer mit dem Antanzen eingeht, muss das Männchen nicht unbedingt von Ihr ablassen und es erfolgt selbiger Programmpunkt wie bei einer Zustimmung. Allerdings ist klar, dass wenn Frau das Gefühl vermittelt „da geht mehr“, der Anstrengungsfaktor sich gleich verzehnfacht.

Denn ist erst einmal dieser Programmpunkt erreicht, dann ist John Travolta ein Katzenschiss dagegen. Nun kommen alle Kenntnisse des Tanzens und Bezierzens… oder was "Mann" darunter versteht… zum Einsatz. Wichtig ist, dass man zeigt was man kann… bzw. was man denkt zu können. Die Qualitätsunterschiede dazwischen sind zwar enorm, aber scheinbar auch nur aus dem Betrachterblickwinkel. Wahrscheinlich wird getreu nach dem Motto „gute Tänzer sind auch gut im Bett“ versucht, dies mit eindrucksvollen Tanzschritten und Moves zu belegen. Doch eindrucksvoll ist meist etwas anderes und was nützt es, einen urkomischen Tänzer im Bett zu haben??

Es führt also immer zum selben Ergebnis beim Männchen. Die Damenwelt reagiert bei Ablehnung meist mit verdrehten Augen und der Flucht von der Tanzfläche, zu ihren Freundinnen oder einem männlichen Begleiter. Das Problem an der Sache ist nur, dass die meisten Männer entweder ein Problem mit dem Gedächtnis haben, oder gar nicht mehr fähig sind klar zu denken. Ob es am SÜD oder Alkohol liegt sei mal dahingestellt. Denn ein halbe Stunde später kann es passieren, dass derselbe Typ dasselbe Mädel noch mal versucht von seiner unglaublichen Anziehungskraft zu überzeugen.

Wenn man dies so aus den Augenwinkeln den ganzen Abend mitverfolgt, hat man eine fantastische Comedyshow. Sehr zum Leidwesen der Damenwelt und ich beneide diese wirklich nicht darum.

Nicht lustig und teils wirklich unangenehm ist vor allem, wenn der Typ bereits so viel getankt hat, dass er noch nicht einmal Selbstbewusstsein benötigt, sondern der Meinung ist noch ein Jägermeister tuts auch. Das Gruselige dabei ist nur, dass die Latte des Zustandes dabei von nervig „ich raff´s auch nach dem dritten Schwanken nicht“ bis ihn zu „kann kaum noch stehen, will aber vögeln“ geht.

Letzteres ist dabei schon hart an der Grenze des Erträglichen und vermittelt selbst mir als Zuschauer einen Schauer über den Rücken. So durfte ich schon mehr als einmal Schutzwall spielen, um hinter mir die Damenwelt in Sicherheit zu bringen. Das Alkohol in erhöhtem Maße die Gehirnzellen schädigt zeigt sich bei diesen extremen Exemplaren live sehr deutlich. Denn das Wort Hartnäckigkeit bekommt da teils eine völlig neue Bedeutung. Auch nach wiederholten Versuchen einer Abfuhr bedeutet es nicht, dass dies auch im Hirn ankommt. Scheinbar lässt Alkohol diese Art von Informationen direkt ins Nirvana umleiten.

Ja so läuft es ab auf den Tanzflächen in den Clubs. Aber der Damenwelt sei gesagt, es gibt da draußen noch genug Gentlemen und Typen die wissen, wie und vor allem wann man einer Dame näher kommen darf. Der liebe Gott hat uns sicher mit unserem Zweithirn in der Hose eine gute Bürde auferlegt. Aber es liegt immer noch an jedem selber, ob man dem kleinen oder dem großen Hirn die Führung überlässt. Denn dann erspart man sich auch solche Peinlichkeiten auf der Tanzfläche. Aber wer eh nicht mehr klar denken kann, den scheint dies auch nicht weiter zu interessieren. Vielleicht ist der Urtrieb einfach auch nur bei dem Einen oder Anderen etwas ausgeprägter.

Wie dem auch sei, so lange keiner die Steinzeitkeule rausholt, um sein Weibchen zu erlegen muss man wohl mit den Gegebenheiten klar kommen.... tja, ich als Kerl hab da gut reden irgendwie. Was wohl die Damenwelt dazu meint???

 

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Eure ToFa


   mo
21.12.2010 - 12:29:05  

Nun, da ich mich eher zu den vermeindlich urkomischen Tänzern, im Bett und auf der Tanzfläche, zähle,
habe ich die Sache mit dem Antanzen der Damenwelt, seid meinen ersten Discobesuchen 2004, sofort verworfen und eingestellt.
Die Erfolgsquote des Sympathieerlangens durch gestoßene Schienbeine, etc. , erschien mir schon von vornherein so gering, das ich, auf Grund des von mir gehegten Gehüpfes, bewusst darauf verzichtet habe, in der Nähe von jungen Damen zu hüpfen.
Allerdings muss ich mit meinen 26 Lentzen stolz berichten, das ich, meine immerhin schon 2te Freundin, 2008, in der Disco kennengelernt habe.
(siehe Satz 1: vermeindlich urkomisch - jetzt wieder Single / wen wundert´s)

Der Vergleich mit bierflaschengroßen Objekten in Latzhöhe macht mir ehrlich gesagt etwas Sorgen, und ich warte noch auf das ein oder andere Kommentar einer weiblichen Person, ob das ausschlaggebend ist, und vor Einwilligung auf die Möglichkeit zum Erfolg des Kennenlernens "gecheckt" wird..

Das einst praktizierte "Flirtverhalten" mit dem Einschieben von Dollarnoten in Strumpfbänder hat sich, über die Zeit, auch als nicht allzu lukrativ in Sachen Liebe erwiesen, das möchte ich hier aber nicht weiter erörtern.

Ansonsten: Frohes Feiern
    


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