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2012 - Weltuntergang mit Schleife drum...
Entertainment | 24.11.2009 - 17:15:16
... der Neue Emmerich erneut auf Zerstörungskurs
Seite 1: 2012 - Untergang der Welt mit Schleife drum...

Den Untergang der Welt als normalen Katastrophenfilm zu bezeichnen wäre etwas untertrieben. Es gibt sicher keinen größeren Act als die Zerstörung der Welt. Roland Emmerich wollte scheinbar diesmal nicht kleckern sonder klotzen. Schon bei "Knowing" mit Nicolas Cage faszinierte mich der Schluss auf morbide wie auch verstörte Weise und lies Gefühle zwischen purem Entsetzten und großem Interesse entstehen. So habe ich auch 2012 mit großer Spannung erwartet, auch wenn die letzten Emmerichs nicht sonderliche Kracher waren. So bestand die Gefahr, dass der Gute sich vielleicht doch nur wiederholt oder gar selber kopiert. Meist bestand der Vorwurf, dass unter den Effektfeuerwerken die Charaktere und Story zu kurz gekommen sind. Teils ist dies auch absolut berechtigt.

Der Punkt bei einem Katastrophenfilm ist aber, das neben der Zerstörung ein großen roter Faden sich durch den Film zieht, der sich auf jede X-Beliebige Person im Film festlegen lässt. Es geht ums nackte Überleben. Mehr nicht. Das nicht alle es schaffen werden ist klar. Das viele unbekannte kleine Nebendarsteller oder CGI-Menschen mehr oder weniger spektakulär drauf gehen ist auch klar. Doch dennoch ist das Zentrale Thema die Rettung einzelner Personen oder ganzer Gruppen. Dies ist meist aber Storytechnisch nicht sonderlich berauschend kann aber dennoch in seiner Einfachheit unheimlich spannend sein.

Die Thematik existiert schon seit den Klassikern wie „Erdbeben“ von 1974. Auch in 2012 hab ich nichts anderes erwartet. So konnte ich mich immer wieder scheuen ertappen, wie ich über Situationen nachdachte. Wie hätte ich wohl reagiert? Wie muss sich so etwas anfühlen, dies alles selber zu erleben. Diese Vorstellungen ergaben manchmal ein echt unangenehmes Grummeln im Bauch. Doch genau so muss es eben, bei so einem Film sein. Es ist im Grunde also nicht sonderlich wichtig eine megaintellektuelle Story drum rum aufzubauen, da das Thema an sich einfach gestrickt ist. Auch eine unnütze Verkomplizierung der Charaktere ist eher kontraproduktiv, da sie dem Film behindern würden. So ist die Rolle des Russen und des Spinners vielleicht zigfach überzeichnet, aber dies sind wirklichen Menschen im echten Leben zum Teil auch.

Was mir besonders gut gefallen hat war, dass Emmerich die Vorstellung einer Rettung technisch als Machbar und in meinen Augen auch als realistisch dargestellt hat. Ich glaube, dass diese technische Umsetzung machbar wäre. Wir haben mittlerweile als Menschheit ein Know How erreicht, was dies Ermöglichen könnte. Natürlich mit Jahren von Arbeit, aber dennoch denke ich machbar.

Dies ist es was mir bei dem Film ein gutes Gefühl gab. Das dieser Film einer Art Hoffnung aus dem Kino gehen lässt. Auch, dass am Ende noch mal an die Menschlichkeit appelliert wurde, wenn auch wieder einmal erst mit erhobenen Zeigefinger, sehe ich als guten Zug. Die Vorstellung einer Sortierung derjenigen die Überleben dürfen, diese Vorstellung gibt es in zig anderen Geschichten und SciFi-Romanen. Immer spielt dabei die Genetik, der Wissenstand oder der Gesellschaftsstand eine Rolle. Doch vieles ist nichts Anderes als eine Vorstellung der Anpassung der Rasse nach Richtlinien, wie sie nur ebenso Gleichgestellte aufstellen können. Es gibt in unserer Zeit einen Ausdruck der sich Eugenik nenn und gerne in diesem Zusammenhang angewandt wird. Dies ist aber ein Umfangreiches und anders Thema und gehört hier nicht her.

Für mich ist 2012 zusammen mit „Stargate“ und „Independence Day“ einer der besten Emmerich´s. Ich fand diesmal auch die Patriotenfahne nicht all zu hoch gehangen und der ein oder andere Seitenhieb war echt gut platziert oder versteckt. Die Effekte sind erhaben und noch nie wurde so schön und Eindrucksvoll die Welt auseinandergenommen. Ja klar, es gab schon Armageddon und wie sie alle heißen. Aber hier bekommt man eine Art Gesamtpaket mit Schleife drum rum.

Vor ein paar Tagen habe ich gelesen, dass man Überlegungen anstrebt eine TV-Serie zu 2012 zu produzieren. Als ich es las, da konnte ich mir es nicht wirklich vorstellen, wie man aus dem Stoff ein Serie machen soll. Es wurde geschrieben, das man es sich ähnliche wie Lost vorstellen könnte. Mit dem Schluss in 201 und den daraus sich ergebenden neuen Möglichkeiten, muss ich ehrlich gestehen, dass diese Überlegung potenzial hat. Wenn man die richtigen Storyschreiber zusammenbekommt und interessante Charaktere aufbaut, dann könnte man sicher etwas Gutes aus dem Neuen Zeitalter der Erde machen. Ich bin gespannt.

2012 ist auf alle Fälle ein heißer Anwärter auf ne Blu Ray.

 

 

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