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Einlass ab 21....
The Diary | 21.12.2009 - 16:16:53
.. ein paar Überlegungen zum Thema.
Seite 1: Einlass ab 21....

Wie Clubvirus berichtete, ist der Einlass im Robert Johnson in Offenbach nur noch ab 21 Jahren möglich. Wer jünger als 21 Jahren ist, dem wird der Einlass verwehrt.

Laut Zitat einer Türsteherin auf Clubvirus: “Unser Stammpublikum blieb in letzter Zeit aus, daher haben wir uns entschlossen die Altersgrenze auf 21 Jahren heraufzusetzen.”

Diese Aussage muss man sich erst einmal gedanklich klar machen. Auf der einen Seite war das Robert Johnson schon immer ein recht spezieller Laden. Gar als elitär wurde er schon von manchen bezeichnet. Sicherlich ist das Johnson kein Laden wie jeder Andere und somit auch nicht für jedes Publikum geeignet. Allein schon die Räumlichkeiten und das musikalische Angebot sind nicht unbedingt für die breite Masse ansprechend. Aber das Robert Johnson hat sich all die Jahre einen exzellenten Ruf erarbeitet. So mancher DJ lechzte danach einmal in diesem Laden zu spielen.

Mit der neuen Regelung ab 21 Jahren trifft man beim Stammpublikum der letzten Jahre sicher auf Zustimmung. Dennoch ist diese Vorgehensweise auch kontraproduktiv.

Die Szene hat seit Jahren ein ganz großes Problem. Es fehlt an Nachwuchs. Seit die Medien immer mehr elektronische Musik aus TV und Radio verbannt haben kommt der Nachwuchs über den Mainstream eventuell in die Szene. Was aber eher schleppend passiert. Wenn also dem Beispiel des Robert Johnson noch andere Clubs folgen würden, dann wäre dies fatal für die Zukunft.

Der Nachwuchs hätte es noch schwerer und bleibt mit seiner musikalischen Entwicklung auf der Strecke. Er bliebe im Mainstream hängen, oder es bleibt ihm nichts anderes übrig, als sich auf das Niveau eines Oberbayerns oder A66 einzulassen. Letzten Endes würde der Zulauf für unsere Szene noch knapper werden, als er eh schon ist.

Mag sein das die Regelung für ein Robert Johnson recht passend ist. Doch andere Läden würden sich mit so einer Entscheidung den Todesstoss versetzen. Deswegen ist nicht davon auszugehen, dass viele Läden diesem Beispiel folgen werden.

Dennoch sollte man auch mal klar stellen, dass selbst ein Omen zu seiner Zeit sogar noch viel jüngeres Publikum angezogen hat. Der Entwicklung dieses Clubs hatte es nicht geschadet. Das die Jugend heute vielleicht anders drauf ist, als zu den anderen Zeiten, dass ist und war schon immer so.

Ich erinnere mich noch an die sogenannte „Schranzzeit“ um 2001 als das U60 voll war mit jungem verballertem Publikum und morgens um 11 die Leichen aus dem Keller gekommen sind. Damals war der „massive“ Drogenkonsum in der Szene ein arges Problem und hat vielen Läden geschadet. Razzien waren irgendwann an der Tagesordnung. Diese Zeiten haben sich zum Glück geändert. Die Jungen sind natürlich immer noch gut dabei und schlagen auch schon mal über die Strenge, aber wollen wir älteren uns wirklich aufspielen und mit dem Zeigefinger winken???

Ich denke nicht, dass wir es uns herrausnehmen dürfen und auf das jüngere Publikum herabsehen sollten. Ich als Aktivist und Künstler in der Szene kann nur sagen, dass vor allem dieses Publikum auch mein Publikum ist. Ohne dieses Publikum wären die Partys nichts und ich könnte mich zu Hause hinstellen und Musik machen.

Ja natürlich ist in den letzten Jahren ein Schwund an Publikum zu bemerken gewesen. Die Einschätzung, wie erfolgreich eine Veranstaltung wird, die kann man in der jetzigen Zeit überhaupt nicht mehr aufstellen. Es ist schwierig, die Clubs jedes Wochenende wirklich voll zu bekommen. Vielleicht ist es einfach auch ein neuer Kreislauf der da entsteht. Auch ein Omen und ein Dorian Gray haben nach ihren Glanzzeiten in der Mitte der 90ziger gegen Ende nachgelassen. Das Omen war zu seiner Schließung schon lange nicht mehr so gut besucht, wie noch Jahre zuvor.

Leute werden älter und Interessen verändern sich. Viele die ich im Laufe der Jahre kannte haben sich aus dem Partyleben verabschiedet. Mit dieser Veränderung verändert sich nun mal auch der Rest. So wie Musik sich immer wieder verändert und andere Trends hervorbringt, so verändert sich das Publikum und wenn sich ein Club da nicht anpasst, dann kann es passieren, dass man irgendwann auf dem Abstellgleis landet. Dennoch gibt es viele Geschmäcker und so sind es vielleicht nur Kleinigkeiten die ein Club ändern muss um wieder sein Publikum zu finden.

Aber, dies sind nur meine Theorien und Gedanken. Ich hoffe, dass das Robert Johnson mit der Taktik des Einlass ab 21 Jahren genau das Richtige für diesen Laden tut. Man wird sehen ob es funktioniert….

 

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Eure ToFa


   Tyler Durden
21.12.2009 - 18:24:56  

Gerade im Omen sind ja Anfang der 90ér nicht gerade die druffen 15jährigen rumgefallen. Wie Du selbst schreibst, gegen Ende hatte es schon gut nachgelassen. Hatte vielleicht auch mit den ganzen Kindern zu tun? Ich erinnere mich noch an den Fernsehbeitrag mit dem 14jährigen Unternehmenstöchterchen die mit ihrer Clique im Omen rumgefallen ist. Sowas war wirklich abschreckend. Klar das es dann im U60 so weiter ging. Der Laden war dann schon nach 2 Jahren durch.
Mir gefällt der gewisse "elitär"e Anspruch vom RJ, die Musik halt weniger. Doch wünsche ich ihnen Erfolg mit ihrer Strategie.
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   Grille
21.12.2009 - 19:22:58  

Ich meinte aber weniger das es im Omen wegen Kids nachgelassen hat... sonder im allgemeinen.. der Trend war halt rückläufig gegen Ende der 90ziger. Aber mal ehrlich, wer hat den die Szene groß gemacht? Das waren viele junge Menschen, die einfach für sich was Entdeckt haben was ihnen mehr zugesagt hat als das Diskogetue oder der Rockkram ihrer Eltern. Die New Generation war im Durchschnitt jung, weil sie diese neue Art von Musik und Kultur aufgesaugt hat wie ein Schwam. Wie jung waren den ein Sven Väth, Tom Wax, Marc Spoon, Kid Paul, Westbam, Marusha als es los ging. Wir sind nun 20 Jahre älter geworden. Doch die Jugend wird auch weiter Ihren Platz suchen, so wie damals.
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   Estherhasi
22.12.2009 - 11:14:26  

Diskriminierung!!!!
http://de.wikipedia.org/wiki/Diskriminierung

Wahrscheinlich ist der Laden dann völlig leer ;-) = Zwinker
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   kati
22.12.2009 - 13:37:59  

ja super dann darf ich noch mal 2 jahre warten bis ich mal ins rj kann... =(
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   unglaublich
25.12.2009 - 12:20:17  

Das ist das aller letzte. Es geht doch gar nicht um 14 oder 15 Jährigen sondern um diejenigen die 18 - 21 sind. Natürlich feiern die jüngeren Leute anders, und manchmal ist das auch "nervig", aber trotzdem sollte man sich mal im klaren darüber sein, dass die ältere Generation früher nicht anders war. Das ist einfach nur die pure Arroganz und mehr als peinlich! Kann man nicht mal im seinen Coolheitswahn darüber hinwegsehen, dass jüngere Menschen einfach anders drauf sind und sich entwickeln müssen? Demnächst können sie ja dann Ü30 Parties im RJ feiern und sich dabei gegenseitig hochjubeln...Glückwunsch
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   Welf
25.12.2009 - 13:00:34  

der text liest sich so, als ob er VON alten FÜR alte geschrieben ist.... :-P = Ätsch!
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   Dennis
11.03.2010 - 00:37:36  

Ich finde es einfach nur echt schade. Ich bin im sept 18 geworden und hab erst im Dez vom RJ gehört und wollte unbedingt hin... Meine ganzen kumpels 12-13 stück ein paar 21 ein paar 20 ein paar 19 ein paar 18 wollten einfach nur feiern... ich dachte die Zeiten mit Bangen ob man reinkommt sind vorbei...XD egal hatte halt nur gehört es wär übertrieben fett da... schade leute. Ihr sprecht nämlich das falsche Publikum an denn die jetzt 21 sind kennen den laden und wenn diese leuete 26 oder älter sind ham sie keinen bock mehr drauf.. die die aber jetzt 18 sind, sind immer auf der suche nach neuen geilen Clubs und so wird das RJ niemals ihr Stammlokal, denn bis sie 21 sind haben sie so scheiss dinger wie das Kingka gefunden...
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   xxx
11.03.2010 - 14:46:57  

Brauch das ganze junge druffne Gemüse wir ein Kropf am Hals! Deshalb - gutes Konzept vom RJ!
Was haben die Kinder da zu suchen und sich so früh schon zu versauen?! Bastelt was!
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   Andrea
19.05.2010 - 01:04:20  

achje "Was haben die Kinder da zu suchen,... bastelt was!"

Natürlich hab ich damals auch zum jungen Gemüse gehört, natürlich war ich auch schon auf Parties, wo ich mir dachte "man, bin ich alt"... Aber solange die Leute zusammen feiern und ihren Spaß haben können, ist das doch ok...

An Tagen, an denen im RJ viel los ist, wurde doch eh an der Tür arg gefiltert... Ob die Türsteher bzw. Veranstalter das dann tatsächlich soo genau nehmen, bleibt abzuwarten...
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   erisch
08.06.2010 - 19:29:09  

seid mir net bees aber wo fehlt es in der Szene denn bitteschön an Nachwuchs? Ich würde fast sagen das wir seit dem Internet und Final Scratch ein absolutes Überangebot an Nachwuchs haben. Jeder möchte etwas abhaben vom Feierkuchen. Was für andere früher die Gitarre war, ist heutzutage das DJ Pult.
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   Grille
09.06.2010 - 02:42:55  

@erisch
da gebsch dir recht .. an Dj is kein Mangel, dass stimmt. Aber an Feierpublikum die auf der Tanzfläche sind, da haben wir schon bessere Zeiten erlebt. Und das ist das Problem... was nützen 10 Dj wenn es nur 5 Gäste gibt... das ist mit Nachwuchs gemeint.
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   erwin
30.07.2010 - 20:16:22  

tja, jahrelang minimal in ffm und schlechte clubnights zieht nicht jeden an. die musik hat halt schwehr nachgelassen. das sagt selbst ein kumpel von mir. der ist 25. absolut untanzbare rumstehmusik. da muss man gähnen. die jugend braucht halt auch action.

bis auf weiteres.
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   erwin
30.07.2010 - 20:22:44  

musik braucht emotionen.
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   mo
21.12.2010 - 11:27:28  

Hey, vielleicht sollte ich da meine umoralische Vorliebe mit den Dollar-Noten ausleben -
weniger Anzeigen wegen Kuhmißbrauch´s, mehr schlanke Handabdrücke im Gesicht,
vielleicht schaff ich´s ja sogar mal in die Fratzengalerie?
    


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