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True Blood vs. Vampire Diaries
Entertainment | 30.07.2010 - 19:41:36
… wer ist der bessere Blutsauger?
Seite 1: True Blood vs. Vampire Diaries

Seid die Frauenwelt „Sex and the city“ überwunden und dafür das Vampire-Liebes-Epos „Twilight“ für sich entdeckt hat, sind Vampire wieder hoch im Kurs. Na ja, eigentlich waren Sie dies schon immer, nur jetzt kommt der Romantik-Schmacht-Faktor hinzu. Dem Horrorfan dreht es da zwar den Magen um, aber „Twilight“ ist ja nicht die einzige Vampir-Interpretation, die es bisher gab.

Abgesehen von den vielen klassischen Verfilmungen zum Thema Dracula, mal leicht kitschig; mal eher historisch, gab es da auch noch so lustige Streifen wie „From dusk till dawn“ oder „Blade“ im Kino. War der erste Kinofilm der Comicumsetzung „Blade“ noch Kult, so erreichten die anderen beiden Teile wenigstens gute Popcornkino - Status. Die TV-Serie mit 13 Folgen und ohne Wesley Snipes überlebte nicht lang und bot auch eher Durchschnittskost. Sicher erinnern wir uns auch noch alle an „Buffy“, die in 7 Staffeln nicht nur Vampiren einen Flock ins Herz stieß. Der nette Vampir daraus von nebenan „Angel“ David Boreanaz erfreut uns heutzutage als Teampartner von „Bones“ in einer nicht minder morbiden Serie, nur ganz ohne Schattenwesen. In letzter Zeit konnte nur „Supernatural“ mit ähnlichem Konzept wie „Buffy“ mithalten. Diesmal nur viel ernster, viel düsterer und mit mehr Gore... jedenfalls in den Uncutversionen. Auf andere nicht langlebige Serien mit Vampireanteilen brauchen wir ansonsten nicht weiter eingehen.

Aktuell sind aber gerade 2 Serien mit dem Thema Vampire, die um die Gunst der Zuschauer werben. “True Blood“, gerade in der 3.Staffel in den USA, und „The Vampire Diaries“, welche gerade die 2. Staffel genehmigt bekommen hat. Beide Serien behandeln das Thema Vampire und Übernatürliches auf recht unterschiedliche Art und Weise und doch sind beide sehr unterhaltend und spannend. Doch welche ist nun die bessere Serie?

Um es vorweg zu nehmen, besser oder nicht ist in diesem Fall nicht zu beurteilen. Denn letztendlich liegt es immer auch am Geschmack des Zuschauers. So über den Daumen gepeilt wird wohl "The Vampire Diaries“ bei den Frauen besser abschneiden. Doch alles ganz der Reihe nach:

Für mich persönlich haben Vampire etwas äußerst Erotisches an sich. Der Biss in den Nacken, richtig angewandt, kann eine Frau auch ohne Vampirzähne in Verzückung bringen. Selbst ich bekomm dabei Gänsehaut, wird er gekonnt von der holden Weiblichkeit ausgeführt. Überhaupt haftet dem Vampir etwas Erotisierendes und Geheimnisvolles an und genau dies bringt „True Blood“ wesentlich besser auf den Punkt, als es „The Vampire Diaries“ tut. Die erotische Spannung zwischen den beiden Hauptakteuren ist von Anfang an spürbar und HBO, die bereits Glanzleistungen mit Serien wie „Rom“ oder „Band of Brothers“ hervorbrachten, scheuen sich nicht auch etwas mehr ins Detail zu gehen.

Nackte Haut und leidenschaftliche Sexszenen gibt es in „True Blood“ genug. Doch sie wirken nicht aufgesetzt oder extra platziert, im Gegensatz zu der doch ein oder anderen Schmachtszene zwischen Vampir Bill und Sookie. Sex, vor allem der mit einem Vampir wird als ein  extrem leidenschaftlicher Akt dargestellt, der zum menschlichen Part auch den Vampirfaktor mit  einfliesen lässt und so veranschaulicht, welche Grenzen beim Sex mit einem Vampir überschritten werden können. Dass der Sex mit einem Vampir so oder so etwas Außergewöhnliches ist wird in „True Blood“ mehr als nur einmal betont. Unter anderem eben gerade durch die offenherzigen Bilder.

„Vampire Diaries“ betont dies zwar auch, doch nicht so offensichtlich wie „True Blood“.  Hier wird sich gekonnt zurückgehalten und mehr als Teenykuschelsex gibt es nicht zusehen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Serien ist somit unter anderem seine Freizügigkeit in Sachen Sex und Gewalt, denn diese ist in „True Blood“ eindeutig höher und erfüllt somit den Anspruch für ein Erwachsenenpublikum. Und genau das ist der Punkt.: „True Blood“ ist rau, härter und auch ein wenig fantasylastiger. „Vampire Diaries“ hingegen versprüht den Charme von „Smallville“, was der recht popige Soundtrack noch zusätzlich unterstreicht und so noch mehr klar macht an welche Zielgruppe sich die Serie richtet.

Wir erinnern uns: „Smallville“ sind die Abenteuer des jungen Clark Kent, der irgendwann in seiner Zukunft zu Supermann wird. In bereits 9 Staffeln entwickelte sich das Kleinstadt-High-School-Drama zu einer ausgewachsenen und fantastischen Serie, die glaubhaft die Comicwelt rund um Clark Kent, seinen Mitstreitern und Wiedersachern aufleben lässt. Genau dieses Feeling vermittelt auch „Vampire Diaries“.

Mit jugendhaften Charme und dem von Frauen begehrten Schmachtfaktor gibt es hier die typischen Liebesspielereien wie auch in „Smallville“. „Ich liebe Dich, aber ich kann nicht mit Dir zusammen sein.“ … na ja.. das Übliche eben. Ganz klar, diese Serie mit seinem James Dean-Verschnitt als Hauptdarsteller - und dies ist noch nicht einmal böse gemeint - zielt damit vor allem auf junges weibliches Publikum ab. Dass die Serie aber nicht in völliger Rumschmachterei unter und damit uns Kerlen auf den Sack geht, liegt daran, dass sich neben dem ganzen Liebesdrama eine spannende und mit viele Wendungen versehene Story aufbaut.

-- „True Blood“ ist im Vergleich direkter, auch verdammt prickelnd spannend und mit vielen Überraschungen versehen, doch „Vampire Diaries“ baut dies etwas dramatischer auf. Verluste, Mord und Verrat werden geschickt eingearbeitet und geben der Serie den richtigen Teeny-Mystic-Horror-Touch. Alles zwar etwas dezenter als „True Blood“ aber dafür ebenso spannend, wenn nicht sogar vielleicht einen kleinen Tick spannender, wenn man mehr auf das klassische Drama steht.

Die Mystik und die sagenbehafteten Verhältnisse zu Vampiren, werden in den beiden Serien allerdings recht unterschiedlich dargestellt. Während in „Vampire Diaries“ das klassische Bild des verborgenen Vampirs aufrecht gehalten wird, dürfen in „True Blood“ Vampire ganz offen ihre Existenz vor dem Menschen zeigen. Der Unterton der dadurch in der Serie vermittelt wird, erinnern an die Rassenproblem früherer Tage, die aber auch heute noch existent sind und so scheinbar auch vollkommen beabsichtig so dargestellt werden. Nicht zu Letzt sind die Überlegungen dieser Weltanschauung interessant und so wirken Vampirehotels und Kunstblut aus Flaschen zwar etwas befremdlich am Anfang, aber machen das Ganze umso realistischer und regen die Fantasie an.

Dass in beiden Serien genug Leute sterben versteht sich von selber. So entwickelt „True Blood“ ein brisantes Rätselraten über die Dinge die geschehen und hat so zum Teil den Anschein man befinde sich in einem spannenden Krimi. „Vampire Diaries“ mag es da eher wie Shakespeare und lässt es etwas dramatischer angehen. So bangt man um den einen oder anderen Charakter, um dann festzustellen wie sich die Story auf einmal ganz anders entwickelt. Dies lässt den ganzen Highschool –Flair schnell vergessen und treibt die Story spannend voran.

Wie ihr seht ich habe es unterlassen zu viel zu spoilern. Man kann Reviews auch interessant gestalten ohne die Geschichten zu verraten. Ich hoffe ich konnte Euch mit diesem kleinen Einblick ein wenig Lust auf die Serien machen. Denn wie Ihr seht sind beide Serien auf Ihre ganz eigen Art und Weise unterhaltsam und faszinierend. Tendenziell würde ich persönlich „True Blood“ den Vorzug geben. Mit all dem Sex und der Gewalt fühlt sich die Serie erwachsenerer und mehr wie ein Horrorfilm an. Dennoch ist „The Vampire Diaries“ eine spannende und mystische Erzählung und wenn man die Liebes- und Schmachtmomente von „Smallville“ überlebt hat, so wie ich, dann ist diese Serie nicht verkehrt und macht Spaß. Oder was denkt ihr?

Viel Spaß beim Schauen.
Euer Grille

 

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Eure ToFa


   jennie
30.07.2010 - 20:04:09  

grad die 2. true blood staffel fertig geschaut :) = Normaler Smile und jetzt wart ich brav auf die 3. vampire diaries is auch toll :D = Breites Grinsen
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   dunkleburg
15.08.2011 - 10:17:58  

Kann dir bei deinem Review völlig Recht geben, auch wenn ich in tVD nur kurz reingeschauen hab...

Als Horrorfan verliert man bei elendlangen Romantikszenen bald mal die Geduld, während es bei True Blood vorallem in der 2. und 3. Staffel Schlag auf Schlag geht und die wirklich Bösen immer Überhand bekommen.

greets.
    


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