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Speaking in Code
Specials | 23.09.2011 - 02:22:20
Die Dokumentation über Menschen hinter Techno
Seite 1: Speaking in Code

Techno ist eine Art musikalischer Code,  so in etwa könnte man es aus der Dokumentation „Speaking in Code“ interpretieren. In der Tat ist Techno, elektronische Musik, nichts anderes als ein Code.  Musikalisch aber dennoch aussagekräftig, nur eben nicht für jedermann. Der Normalo oder Leute, die sich mit Vorurteilen  dieser Musik gegenüberstellen, für diese ist der Code nicht zu knacken und unverständlich und sie werden wohl niemals ein Ohr dafür entwickeln. Das ist schade, denn eigentlich bedarf es  keines großen Könnens diesen Code zu verstehen und in sich aufzunehmen. Doch wer dieses doch recht simple Vorgehen nicht versteht, der ist so oder so nicht für Techno gemacht.

Die Dokumentation „Speaking in Code“ zeigt eben jene, die fähig sind den Code zu verstehen und diesem verfallen sind. Der Film ist keine typische Doku über die Anfänge des Technozeitalters oder dessen Ursprünge und versucht auch nicht in kryptischen Bildern und Interviews den Sinn des Ganzen zu belegen.  Vielmehr ist dieser Film eine Hommage an viele Leute und Aktivisten, die in der Welt der elektronischen Musik aufgehen, darin arbeiten und dafür leben. An ein paar Beispielen, wie den Wighnomy Brothers, Modeselektor, Robert Voigt oder Robert Hanke aka Monlake, wird dies demonstriert und zeigt dies auf eine  doch sehr intime Weise zum Teil.

Mit Einblicken in deren Leben, ihre Arbeit und vor allem in die Welt in der sie sich zusammen mit ihrer Musik bewegen. Dabei erfährt man zum Teil ebenso Familiäres wie auch viel Hintergründiges über die Menschen, die ihr Leben für Techno leben.

Aufgebaut und zusammen gehalten wird diese aber durch die Geschichte der beiden Filmemacher Amy Grill und ihrem Ehemann DJ David Day aus San Francisco. Sie reisten für diesen Film in 11 verschiedene Städte auf 5 Staaten verteilt.  Der Film zeigt  Ihre Geschichte auf und wie sie in einem Land, wo Techno noch nicht gesellschaftsfähig ist, für diese Musik leben und arbeiten und sie ihrem Traum mit diesem Film ein Gesicht geben.


Wighnomy Brothers

Denn es für uns verwöhnte Europäer ganz schnell klar, mit wie viel Einsatz in den USA für diese Musik gekämpft werden muss und wie sehr man sich an eigene Anfangszeiten in den ersten Jahren der 90s zurückerinnert fühlt.  Schnell wird einem klar, dass Europa im Gegensatz zu Amerika, das reinste Schlaraffenland ist im Hinblick auf die Techno-Bewegung. Events, wie das „Sonar“ oder „I love Techno“  sind dafür exemplarische Beispiele.

Wer also mit diesem Film eine Doku über die Hintergründe der Anfänge der Techno-Bewegung erwartet, wird nur zum Teil befriedigt. Es gibt diese Einblicke, doch diese sind meist persönlicher Natur der mit der Kamera begleiteten Künstler. Doch eben dies macht den Film so sehenswert. Denn wer an den Menschen und deren Geschichte  interessiert ist, der bekommt diese Einblicke. Der Film ist  eine Techno-Doku, die nicht primär nur die Musik in den Vordergrund stellt, sondern die Menschen, die sie kreieren und dafür leben, würdigt. Die Musik ist das Bindeglied in deren Leben und dieses wäre ohne diese nicht dasselbe.

Jeder der sich für diese Musik und für die Szene interessiert, sollte sich diesen Film anschauen.  Denn er bietet vielerlei  Eindrücke vom Leben ganz verschiedener Menschen, die dem Code erlegen sind und mit ihm leben und zwar voll und ganz. Für viele  gibt es  Techno nur als Lebensabschnitt, doch es gibt eben auch diejenigen, die sich für ein Leben mit Techno entschieden haben. Eben diese Leute werden durch diesem Film beleuchtet und  hervorgehoben.

Leider gibt es den Film, trotzt einer bereits deutschen Synchro, nicht so ohne weiteres hier bei uns zu kaufen. Wer die paar Dollar aber für einen Import ausgibt, der wird sicher nicht entäuscht werden. Ansonsten Augen aufhalten ob der Film nicht vielleicht auf Sendern wie Arte mal ausgestrahlt wird.

Update: Der ganze Film nun auf Youtube

 

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