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Eure ToFa


   Hanke-Christian Vollmer
02.04.2013 - 15:37:09  

Ich verstehe nicht, wie die Gema Geld für Titel fordern kann, die in den meissten Fällen rein rechtlich gar nicht existieren dürften. Ich verstehe das so: Dj Manfred hat eine 2TB Festplatte randvoll mit gestohlener und downloaded Musik, die durch die Gema-Zahlung von EUR 125,- ab jetzt wieder legal ist und verwendet werden darf? Dann kann ich ja kopierte Musiksammlungen auf HDD bei eBay anbieten, für die der Kunde einen GEMA-Anmeldungsnachweis präsentieren müsste...? Ich kaufe meine Musik bei iTunes - ist das lizenztechnisch erlaubte Kopieren auf CD (Möchte eig. von Original auf CD sprechen!) jetzt aber doch Gema-Pflichtig, obwohl ich eigentlich die Lizenz habe, die Datei zu verwenden (und zu kopieren)?
Genau genommen ignoriere ich das alles aus Protest und ich habe mir nichts vor zu werfen. Copy Kills Music - Lang lebe das Original - sperrt die respektlosen Raubkopierer, Sauger und Dateisammler ein!
    

   Grille
02.04.2013 - 15:50:15  

In der Tat sollte dies einem zu denken geben, da mit Sicherheit einige dies als Freifahrschein für illegales Kopieren ansehen könnten.

Auf der anderen Seite "Copy Kills" eben keine Music, wie man zu letzt durch Untersuchungen der Forschungsstelle der EU-Kommission sehen konnte.
Solche Untersuchungen gab es schon mehrfach und alle mit den selben Ergebnis.

https://netzpolitik.org/2013/studie-der-eu-kommission-urheberrechtsverletzungen-von-musik-haben-positive-auswirkung-auf-kaufverhalten/

Dennoch sollte auch dies keine Freifahrschein zum Kopieren sein. Es zeigt aber, dass die von der Musikindustrie beschworenen Horrorszenarien nicht existieren. Aber dies nur am Rande. Ist auch ein etwas anderes Thema. Jeder der Music wirklich liebt kauft auch. Die sogenannten Datensammler würden so oder so diese Menge nicht kaufen und sind nicht wirklich relevant.
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   Christian H.-R.
02.04.2013 - 15:56:32  

Danke für diesen schönen Text. Alles Gedanken, die sich jeder DJ im Moment macht. Fragen über Fragen...

Einige allerdings stellen sich mir noch:
1.)
Wir alle wissen ja, dass es DEN DJ nicht gibt. Zwischen Producer-DJ, DJ im Club und dem Mobilen DJ (wie ich), der von Geburtstagen über Hochzeiten usw. tingelt, gibt es gewaltige Unterschiede!
Was also, wenn ich 95% aller meiner "Gigs" im NICHT-öffentlichen Bereich absolviere... bei Geburtstagen und Hochzeiten zB. mit geschlossener Gesellschaft...
Kann ich dann hier meine "Privatkopien" weiter einsetzen, ohne GEMA???
2.)
Wer legt fest, welche gekauften Titel rechtlich sauber sind, und welche nicht? Kaufe ich bei djshop.de und erhalte ne Rechnung mit MwSt. usw. dann stellt sich für mich die Frage nicht - ist ein Original. Bei Amazon.de aber kriege ich keine Rechnung, schon gar nicht mit MwSt. Grund: Laut AGB ist die Nutzung nur Privatpersonen gestattet. Eine geschäftliche Nutzung scheidet aus... Einfach kopieren, 13 Ct zahlen und nu ist alles ok? Kommt mir komisch vor...
3.)
Kann ich demnächst alle benötigten Titel beim Kollegen per "privatkopie" schnorren und dann für 0,13 € "aktivieren". Da freut sich die Musikindustrie, dass ich nun gar keine Titel mehr zum vollen Preis kaufe...
:D = Breites Grinsen :D = Breites Grinsen
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   Fresh Meat
02.04.2013 - 17:13:52  

Aber weiß auf blau liest sich fies, stell mal die Farben um :-) = Normaler Smile Viele deiner Fragen und Schlüssen schwirren mir auch so ähnlich im Kopf rum. Danke, dass du sie hier geäußert hast !
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   Grille
02.04.2013 - 17:41:37  

Hi Christian H.-R., ich versuch mal auf Deine Fragen einzugehen.

1.)
Also die Gema sagt: Jede Nutzung ist öffentlich, bei der wenigstens zwei Personen, die nicht miteinander verwandt oder eng befreundet sind, Musik hören. Betriebsfeste sowie Vereinsfeiern sind deshalb in der Regel öffentlich, die private Party oder auch die Geburtstagsfeier dagegen nicht.

Ich denke eine Hochzeit dürfte damit zu öffentlich gehören. Zudem der Dj meist auch kein Angehöriger oder enger Freund ist, sondern gebucht. Somit dürften auch geschlossene Gesellschaften Gemapflichtig sein, wenn diese nicht nur Familie oder Freunde umfasst. Aber wie will die Gema dies bitte kontrollieren?? ;) = Zwinker

Die Privatkopie darf so oder so im privaten Umfeld eingesetzt werden. Sobald dieses aber öffentlich nach Definition der Gema ist, müssten man sie anmelden und zahlen, wenn man sie zwecks Vorführung einsetzen will. Da greift der VR-Ö Tarif wieder. Plus das der normale GEMA-Anteil vom Veranstalter zu erbringen ist.

2.)
Jeder Kauf auf einem Onlineshop ist rechtlich erst einmal sauber. Jede Kopie von wo anders (z.B. Freunde), ist es eigentlich nicht. Bei dem Tarif interessiert die Gema aber nur, ob es eine Kopie ist oder nicht. Ob Du auch das Original je besessen hast, ist dabei leider völlig egal, da es hier nur um Vervielfältigungsrechte geht. Das ursprüngliche Original ist ja weiterhin irgendwo anders vorhanden. Allerdings sind eben genau für diese Szenarien Gebühren auf USB-Sticks, Festplatten und CD-Rohlinge gelegt wurden, an denen die Gema schon verdient. Etwas verwirrend und rechtlich seltsam ist das schon.

3.)
Theoretisch scheint dies machbar zu sein. Natürlich stellt sich da noch die Frage des eigenen Gewissens, aber so gesehen würde die Gema durchaus eine solche Mentalität fördern können. Denn ansonsten müssten der DJ auch noch den Beweis erbringen, wo das Original ist. Dies dürften den Aufwand aber dann endgültig sprengen.
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   Beatnixe
03.04.2013 - 10:31:26  

125 EUR für die bereits vorliegenden Tracks. Ich befürchte, dass es sich hier ausschließlich um eine Verwertungspauschale handelt. Hier fehlen nämlich genaue Infos, WAS genau mit diesem Betrag abgegolten ist. Die GEMA kann später nämlich leicht sagen, dass sie ja immer nur von xyz gesprochen hat - andere Gebühren und Beträge kämen schließlich noch hinzu... (würde mich nicht wundern)

Geht man den Vertrag mit der GEMA ein und wird Kunde (nicht Mitglied) und räumt somit der GEMA Kontrollrechte ein, könnten in Zukunft Absprachen zwischen Musik-Industrie und GEMA dazu führen, dass Kontrollen auch das Urheberrecht einschließen.
Wird dann ein Track gefunden, der nicht auf legalem Wege auf das Medium gelangt ist, geht es dann nicht mehr nur um 13ct. Dann könnten sich plötzlich entgangener Gewinn und sogar die Kosten für die Kontrolle, die aufgrund "solcher Straftaten" ja unbedingt notwendig sind, auf der Forderungsliste stehen.
    

   DJ Han
27.05.2013 - 22:33:26  

Hallo,

toller Text !

Wenn ich meine Musik bei Mediamarkt.de online lade und sie da mehr als einmal laden kann, wer will dann nachher beweisen oder die erste Datei ist ?
Wenn ich ein Backup erstelle, wer soll beweisen welches nun die erste Platte war ?

Gruß
    


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