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Die Top 100 DJs...
Specials | 30.05.2003 - 14:32:12
... Starallüren inklusive ???
Seite 1: ... Starallüren inklusive ???
Die Absage von DJ Sasha im Treibhouse hat im Internet eine gute Diskussionswelle in den Gästebüchern und Foren losgetreten. Fühlen sich die einen vom Treibhouse verarscht, da dies nicht das Erste mal war, dass einer der Global Underground-Style-Dj´s abgesagt wurde, so sind andere sauer auf die „Großen“ welche scheinbar einen Scheiß um diverse „kleinere Gigs“ geben. Sasha konnte leider auf Grund von Krankheit nicht kommen, dennoch sind Starallüren bei den Top World DJ´s keine Seltenheit. Doch um dies zu verstehen muss man ein wenig die Hintergründe kennen. Ich möchte hier mal ein wenig die globale Welt der „World Dj´s“ beleuchten.


Danny Tenaglia

Dave Seaman

Deep Dish

Vielen von Euch werden solch Namen, welche den von mir so genannten DeepUk Sound repräsentieren, so wie z.B. Sasha, John Digweed, Deep Dish, Danny Tenaglia, Sander Kleinenberg, Steve Lawler, Satoshi Tomiie, Jimmy Van M, Chris Fortier, Pete Tong oder Dave Seaman nur wenig sagen. Auf den Global Underground Playern sind diese Namen aber zum großen Teil festes Programm. Wenn man sich mal in den Top 100 der "World best Dj´s" umschaut, so wird man diese Namen auch regelmäßig vorfinden und einen Teil vor allem in den obersten Positionen. So sind vor allem Sasha und John Digweed meist unter den ersten 3. zu finden.

John Digweed

Chris Fortier

Jimmy Van M

Vor allem in den USA z.B. im Space in Miami oder in den bereits geschlossenen Twilo in New York, sind bzw. waren all diese Dj´s regelmäßig zu Gast. Aber auch in anderen Ländern rund um den Globus sind sie regelmäßig anzutreffen. Mittlerweile sind aber die Dj Gagen teilweise so enorm hoch, dass es "normaleren" Clubs meist verwehrt bleibt sich diese Leute leisten zu können. So hörte man von Gagen um die 15.000 US $ die ein John Digweed oder Sasha teilweise bekommen. Wenn man dann z.B. (wie schon passiert) einen Sasha sitzend hintern den Turntables antrifft, so das sein Publikum ihn nicht sehen kann und er auch nicht gewillt war eine Zugabe zu spielen, obwohl die Leute danach verlangten, fragt man sich was das soll. Hier noch ein anderes Beispiel. Ein Auszug aus einem asiatischen Forum über Pete Tong im Ministry of Sound in Bangkok:

"He didn't realise that the whole DJ booth was on video screened on the big screen.

He play mixed CDs with most of the tunes been edited. Plays the same effect button every three minute. Spins only TWO vinlys throughout the night. Apart from his radio show and mixed Cds and his efforts of pushing dance music foward ... but as for live DJ ..... he SUCK." Scheinbar ist der Größenwahn wohl irgendwann absehbar und es ist nur eine Frage der Zeit, wann Geld über der Liebe zur Musik und seinen Publikum steht.

Steve Lawler

Pete Tong

Sander Kleinenberg

2000 wurde die "Global Underground" CD - Sasha In Ibiza bei den International Dance Music Awards auf der Winter Music Convention in Miami zur besten CD-Compilation gewählt. 2001 wurde die ganze Global Underground-Serie als beste CD-Compilation gewählt. Als bester internationaler DJ schaffte es Danny Tenaglia, welcher dann 2002 als bester US-DJ gewählt wurde. Wie man sieht ist der Sound von Global Underground in den USA sehr beliebt. Aber auch bei ähnlichen Dance Awards sind mittlerweile viele der oben genannten Dj´s in den Nominierungen vertreten. Aus dem Technobereich schafft es meist nur ein Richie Hawtin oder ein Carl Cox, dafür hat es aber Paul van Dyk als Trancer zu etlichen Nominierungen gebracht. Es scheint also, als ob sich die Welt außerhalb des Techno-Europas anders dreht. Der Punkt ist, dass der so genannte "Global Underground Sound" in einen großen Teil der Welt sehr erfolgreich ist, aber dies mittlerweile doch negative Auswirkungen hat, wenn man sieht wie der ein oder andere DJ mit seinem Publikum umgeht. Dabei sollte dieser niemals vergessen, dass er das was er ist nicht ohne sein Publikum wäre. Dies trifft aber auch auf einige DJ´s in unsere Szene zu. Ich möchte natürlich nicht alle dieser genannten Dj´s über einen Kamm scheren, dies wäre sehr unfair. Ohyate hat z.B. die Jungs von Deep Dish in Singapore getroffen, welche für uns auch ein kleines Interview gegeben haben und diese waren sehr nette, normale und bodenständige Typen, trotz ihres ungemeinen Erfolgs was Produktionen und Remixe angeht. So durften sie schon Madonnas „Musik“, Depeche Mode´s „Free Love“ und auch Sven Väth´s „Barbarella“ Remixen.


Sasha

Satoshi Tomiie

Der Punkt ist also, braucht die Clubszene "weltweit" gesehen weiterhin so unbezahlbare Gagen? Und muss sich das Publikum bei manchen Dj´s mit solcher Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit behandeln lassen? Und damit spreche ich nicht nur auf die hier beschriebenen Beispiele an, sonder stelle diese Frage auch in Richtung unseres Breitengrades, wo der ein oder andere seinen Job wirklich nur als Job ansieht und nicht als die Berufung welche es sein sollte. Die Leute mit der Liebe zur Musik hatten die Szene groß gemacht und niemand wollte eigentlich dieses Mainstreamverhalten haben. Das es aber irgendwann in die Richtung gehen musste, war wohl so etwas wie ein ganz normaler Weg, welchen das Musikbusiness mit sich bringt. Dennoch bin ich der Meinung, es sollte nicht so übertrieben werden, denn so schadet es nur der ganzen Sache. Ich denke ein DJ hat immer noch die Pflicht seinen Job, seinem Publikum zu liebe gut zu machen. Dem Publikum etwas zu geben und dies auch als Entertainer und nicht nur mit dem großen Namen den er hat. Das die Gage angemessen sein soll ist keine Frage, jedem erfolgreichen Künstler steht dies zu. Aber sie sollte eben angemessen sein und nicht übertrieben, wie in so vielen Fällen auch hier bei uns in Deutschland. Ebenso kann man von einem DJ auch verlangen, das er sein Geld wert ist und dies nicht nur auf seine Musik bezogen, sondern auch auf sein Auftreten dem Publikum gegenüber. Oder wie wäre es wenn eine Madonna oder ein Robbie Williams sich auf Ihren Konzerten einfach auf die Bühne setzen und ohne Kommentar ihre Playlist runter singen, aufstehen, gehen und keine Kommunikation mit dem Publikum da wäre? Mit dieser Gleichgültigkeit wäre dies dann wohl die langweiligste Show der Welt und wäre dies dann sein Geld wert? Ich denke nicht. Hoffen wir also, dass der Größenwahn mit Gagen und Stargehabe sich irgendwann wieder normalisiert und dann gibt es auch nicht mehr so oft böse Überraschungen, wo man sich einfach nur verarscht fühlt. Vielleicht schaffen es ja dann auch endlich mal, der ein oder andere "World-Dj" nach Deutschland zu kommen. Um so auch hier den Fans seiner Musik gegenüberzutreten.
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