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News.de | 23.03.2011 - 02:42:06
.. Aufhören kommt für mich nicht in Frage!

Die Kollegen von Gulli.com, die sich normalerweise mit IT-Sicherheit, der Warezszene, Wikileaks oder politischen Themen im Bereich des Medium Internet und Technologieentwicklungen beschäftigen, haben ein umfangreiches und interessantes Interview mit Carl Cox geführt.

"Auch für mich hat sich vieles verändert. Ich liebe es in Plattenläden herumzustöbern. Die Scheiben kommen aus den USA, aus Italien oder von wo auch immer. Dann suche ich mir etwas Gutes raus und wusste früher, dass ich weit und breit der einzige DJ war, der genau diese Platte zur Verfügung hatte. Wo auch immer ich war, nur ich konnte diesen Song auflegen. Weil es im Laden jeweils nur eine Maxi oder Single gab, war das Lied für alle anderen unerreichbar. Wenn du zum Beispiel zu Beatport oder auf die Website eines Labels gehst, so kann jeder alle Singles zum Beispiel der Top 10 kaufen und herunterladen. Das macht es jetzt natürlich schwerer als DJ."

.....

"Früher konntest du als Artist von deiner Kreativität und den Veröffentlichungen leben. Die Labels bekamen die Erlaubnis, Remixes zu erstellen aber das geht heute alles für die Masse der Künstler nicht mehr. Wenn heute 50.000 Downloads verkauft werden, so hat man einen Umsatz als wenn man früher 4.000 Singles verkauft hätte. Das hört sich erstmal toll an: 50.000 Leute haben deine Musik gekauft und die sicher auch mit anderen geteilt. Aber es ist nicht so klasse, wie es zunächst scheint. Die ganze Entwicklung hat einen massiven Einfluss auf einen Wirtschaftszweig, den ich sehr mag. Wir haben es hier mit einer ungeheuren Kreativität zu tun. Und die ist meiner Meinung nach bedroht, obwohl trotz der trüben Aussichten noch immer viele neue Musiker dazu kommen."

....

"Für mich ist es toll an meinen Plattentellern und Computern zu stehen, um Musik für die Leute zu machen. Der Reiz des Neuen wäre eh längst verloren gegangen. Das machst du nur so lange, wenn es dir echt gefällt. Wenn ich erstmal 60 Jahre alt bin, werde ich das vielleicht nur noch ein Mal im Jahr machen, was echt schade wäre. Ich bin jetzt 48 und eigentlich sagt man immer, man soll aufhören wenn es am besten läuft. Die Spitze meiner Karriere habe ich längst überschritten aber was solls, ich mache trotzdem weiter. Im Club dort oben zu stehen ist der schönste Ort. Da halte ich mich gerne auf, so einfach ist das"

Das gesamte Interview könnt ihr hier lesen.

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