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News.de | 16.05.2011 - 15:35:15
Das makabre Spiel um die Schuldzuweisung geht weiter

Es ist wirklich makaber und unverständlich, dass auch nach 10 Monaten jeder den schwarzen Peter zu einem anderen schiebt. Keiner hat den Arsch in der Hose Verantwortung zu übernehmen. Stattdessen wird wie im Kindergarten alles auf andere geschoben. Scheinbar ist dies ein völlig normales Verhalten in der Gesellschaft von heute geworden, wie man an es anderen Vorfällen der letzten Zeit sehen kann.

So konnte der Westen in seinem Bericht auch einen gewissen Unterton nicht lassen und führte nochmals vor Augen, was wirklich jeder Blinde bei der Planung zu diesem Event hätte sehen müssen.

Ein Schande wie diese Spiel nun weiter getrieben wird. Eine Ohrfeige für die Angehörigen der Opfer. Das sich die Polizei gegen diese Vorwürfe nun wehrt, ist dennoch verständlich. Denn irgendwie fühlen diese sich doch arg an den Haaren herbeigezogen.

10 Monate nach dem Drama – und immer noch ist nichts klar

Nun also soll’s die Polizei gewesen sein. Die Schuldfrage zur Duisburger Loveparade-Katastrophe nimmt mit den sogenannten aktuellen Enthüllungen eine weitere Etappe. Der Schichtwechsel von zwei Hundertschaften zum falschen Zeitpunkt wird jetzt als Ursache für die Tragödie gewertet. Die Polizei, heißt es, habe große organisatorische Fehler gemacht.

Was die Familien und Freunde der Opfer bei solchen Nachrichten empfinden mögen, bleibt nur zu vermuten. Es könnte gut sein, dass sie angewidert sind von neuerlichen Schuldzuweisungen. Möglich auch, dass sie es leid sind, immer wieder nur in Teile eines Puzzles Einblick zu erhalten. Denn einen abschließenden Bericht gibt es immer noch nicht. Auch zehn Monate nach dem Drama sind noch zu viele Fragen offen. Es ist kaum zu fassen. Stattdessen erleben wir erneut das makabre Spiel von Zurückweisungen und Abwehr. Verantwortung? Fehlanzeige.

Bei all diesen Zumutungen bleibt festzuhalten, dass diese Loveparade gar nicht hätte stattfinden dürfen. Nicht in einem eingezäunten Gelände, von dem es kein Entrinnen gibt. Nicht, wenn man Hunderttausende durch einen engen Tunnel schleusen muss. Nicht, wenn man Warnungen von Experten in den Wind schlägt. Wahr bleibt auch, dass niemand aus der Katastrophe persönliche Konsequenzen gezogen hat. Stattdessen bestellte die Stadt teure Gutachten, um sich reinzuwaschen.

Das politische Leben in Duisburg ist seit dem 24. Juli 2010 wie gelähmt. Die Stadtspitze spricht kaum miteinander; der Oberbürgermeister wird auf Veranstaltungen ausgeladen. Erst vergangene Woche machte sich das Rathaus erneut lächerlich, als es einen Autokorso für das Pokalendspiel MSV gegen Schalke am kommenden Samstag untersagte. Das unsägliche Verhalten der Verantwortlichen nach der Loveparade hat den nötigen Blick nach vorn verstellt. Daran dürften auch neuerliche Erkenntnisse zum Verlauf der Katastrophe kaum etwas ändern.

Quelle: Der Westen



Polizeigewerkschaft widerspricht Loveparade-Bericht

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) hat Berichten widersprochen, bei der Tragödie bei der Duisburger Loveparade mit 21 Toten und rund 500 Verletzten habe es offenbar schwerwiegende Fehler bei der Einteilung der Polizeikräfte gegeben. Ein Schichtwechsel von Polizeikäften am engen Zugangstunnel zum Loveparade-Gelände habe „nicht ursächlich zu dieser Katastrophe beigetragen“, sagte Gewerkschaftschef Rainer Wendt am Montag im TV-Sender n-tv. Wendt reagierte damit auf einen „Spiegel“-Bericht, wonach laut Duisburger Staatsanwaltschaft der Schichtwechsel wegen der Dienstzeitbegrenzung der eingesetzten Beamten auf maximal zwölf Stunden notwendig geworden war.

Laut „Spiegel“ hatte das Düsseldorfer Innenministerium wenige Wochen vor der Loveparade vom 24. Juli 2010 per Erlass bestimmt, die Dienstzeit der Beamten auf höchstens zwölf Stunden zu begrenzen. Die entsprechende Änderung des Einsatzbefehls bei der Loveparade habe polizeiintern scharfe Kritik hervorgerufen, berichtete das Magazin. Die geplante Ablösezeit am Nachmittag falle in die „kritische Einsatzphase“ der Technoparade, in der man dann nur „eingeschränkt handlungsfähig“ wäre. Die Kräfte könnten in dem Gedränge nur unter großen Schwierigkeiten ihren Einsatzort erreichen. Für zwei Stunden könne nicht garantiert werden, dass polizeiliche Aufgaben ordnungsgemäß erfüllt würden.

Die tödliche Massenpanik am überfüllten Zugangstunnel zur Loveparade war am Nachmittag während der bereits laufenden Veranstaltung ausgebrochen. Wendt unterstrich, nach seinen Informationen sei der Schichtwechsel vor 16.00 Uhr erfolgt und könne daher nicht Ursache der Tragödie sein. Im übrigen werde ein Schichtwechsel vor Ort durch den Polizeiführer vor Ort angeordnet. „Das hat überhaupt nichts mit der Einteilung der Arbeitszeit zu tun. Das wird lageangepasst durch die Einsatzleitung gemacht.“

Zuvor hatte bereits die Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Auffassung vertreten, dass der Schichtwechsel bei der Polizei nicht ursächlich für die Katastrophe gewesen sein könne. Nordrhein-Westfalens GdP-Chef Frank Richter verwies darauf, dass nach Informationen seiner Gewerkschaft die neuen Kräfte „zum Teil bereits mehr als zwei Stunden“ vor der Massenpanik „im Einsatzraum“ gewesen seien.

Quelle: Berliner Morgenpost
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