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News.de | 14.06.2011 - 21:59:51
Über die Nähe zum Publikum, Türsteher, magische Momente und Musikwünsche von Partygästen

Auf planet-interview.de gibts es ein interessantes und umfangreiches Interview mit Helmut Josef Geier alias DJ Hell zu lesen. Diese Info wollten wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

Hier ein paar Auzüge, dass gesamte Interview gibts >> hier <<.

Wie wichtig ist denn generell eine gute Türpolitik?
Hell: Wichtig ist ein Konzept an der Tür, das alle verstehen. Beim Berghain zum Beispiel kriegst du glaube ich nicht mal mehr eine Erklärung, es heißt nur hop oder top. Ich habe schon DJ-Kollegen aus New York erlebt, die erst dort gespielt haben und eine Woche später, als sie als Privatpersonen in den Club zum feiern wollten, ohne Begründung wieder weggeschickt wurden. Da gelten im Berghain ganz eigene Gesetze, der Club hatte bis hin zur „Bild am Sonntag“  volle Aufmerksamkeit, national und später weltweit und wurde überall als weltbester Club tituliert. Da ist es natürlich schwierig, bei den ganzen Touristen-Schwärmen, die in Berlin jedes Wochenende  einfallen, eine klare Politik zu fahren. Der Sven macht an der Tür einen großartigen Job, trotzdem denke ich, dass es wichtig ist, jedem zu erklären, warum er nicht reinkommt.
Früher im legendären  Studio54...

...dem legendären New Yorker Club...
Helll: ...da haben sich die Türsteher auch nur die passenden Leute rausgepickt. Aber man wusste genau, wie man reinkommt und wie man nicht reinkommt. So eine Eintrittserlaubnis kann man sich ja auch erarbeiten, in dem man auch mal unter der Woche kommt, nicht immer mit fünf Freunden gleichzeitig, sich ein bisschen den Dresscodes anpasst...
Ich kann mich noch an einen Türsteher des P1 in München in den 80ern erinnern, Norbert Schmitz hieß der. Wir sind dort manchmal hin, nur um zu beobachten, wie er die Leute an der Tür abweist. Er hatte für jeden einen passenden Spruch, wurde aber nie beleidigend. Und dann haben sich die Leute gesagt: „OK, verstanden, dann fahre ich halt wieder zurück nach Rosenheim.“ Die sind ja Stunden gefahren, um da reinzukommen. Und das Urteil des Türstehers war fast wie eine Entscheidung zwischen ‚Leben und Tod’.

Gibt es Clubs, wo Sie selbst mal nicht reingekommen sind?
Hell: Ja, als ich neulich in Berlin nach einer Gala-Veranstaltung noch mit den  Modedesignern Raf Simons und Dirk Schönberger unterwegs war wollten wir in die „King Size“-Bar, aber dort hieß es „Ihr seht ja, dass es voll ist. Und wenn ihr 3-4 Jungs auf einmal seid, kommt ihr in Berlin nirgendwo rein.“ Da dachte ich mir: Irgendwas läuft hier schief.

Sie haben Ihren Namen nicht gesagt?
Hell: Nein, ich bin dann einfach  nach Hause gegangen, ich wohne dort um die Ecke.

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