Mehr Infos über uns und unsere Artists auf unserer neuen Webseite | Impressum

Wir sind umgezogen..

Besucht unsere neue Homepage!


News.de | 11.07.2011 - 20:30:46
Die Staatsanwaltschaft stellt fest.

Viel, ausser Schuldzuweisungen auf "immer die Anderen" ist bisher zur Tragödie Love Parade 2010 nicht passiert. Nun ist bald der Jahrestag des schrecklichen Vorfalls und die Medien greifen das Thema wieder vermehrt auf. So konnte man heute folgendes in der Presse lesen.

Duisburg: Loveparade gemäss Staatsanwaltschaft rechtswidrig

Vor knapp einem Jahr sind bei der Loveparade in Duisburg 21 junge Menschen gestorben. Zu Tode gedrückt im Gedränge am einzigen Ein- und Ausgang. Über 500 Personen wurden verletzt. Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat nun ermittelt, dass die Genehmigung der Techno-Party rechtswidrig war.Im Rückblick fragen sich alle, wie so etwas überhaupt passieren konnte. Die Stadt, die Polizei und die Feuerwehr haben bei der Besprechung im Vorfeld offenbar zu sehr auf die grosse Erfahrung der Loveparade-Veranstalter «Lopavent» vertraut. Der hatte die Kapazität der Zu- und Abwege als ausreichend bezeichnet.

Zudem seien Zweifel einzelner Beamten übergangen worden. Ein Beamter lehnte in einem schriftlichen Vermerk die Verantwortung zur Durchführung der Party ausdrücklich ab. Auch der damalige Duisburger Polizeipräsident protestierte.

Es drohen mehrjährige Haftstrafen

Die Ermittlungen in diesem Fall sind noch lange nicht abgeschlossen. Über 3000 Zeugen wurden bisher vernommen. Fotos, Handyvideos und Filme von Überwachungskameras werden geprüft. Auch E-Mails der Stadt Duisburg werden untersucht. «Das wird voraussichtlich noch mehrere Monate dauern», sagt Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp. Die Staatsanwaltschaft will nicht darüber spekulieren, ob die Ermittlungen überhaupt noch in diesem Jahr zu Ende geführt werden können.

Wenn es tatsächlich zu einem Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Tötung kommt, könnten mehrjährige Haftstrafen die Folge sein. Doch bis dahin ist der Weg noch weit. Zunächst muss die Staatsanwaltschaft Anklage erheben und das Gericht diese zur Hauptverhandlung annehmen. Die Beweisführung dürfte angesichts der verworrenen Faktenlage nicht einfach werden.

Schuldfrage noch ungeklärt

Es ist unglaublich kompliziert, die genauen Umstände des Unglücks nachzuvollziehen. Jeder der Beteiligten stellt es anders dar. Das Innenministerium wirft dem Veranstalter vor, zu wenige Sicherheitsleute eingesetzt zu haben. Der Veranstalter beschuldigt die Polizei, mit Absperrketten am falschen Ort zur Katastrophe beigetragen zu haben. Die Stadt verweist auf ein von ihr selbst in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten, wonach die Genehmigung der Technoparty rechtens war.

Um eine solche Tragödie in Zukunft zu verhindern sind in Nordrhein-Westfalen die Sicherheitsauflagen für Grossveranstaltungen deutlich verschärft worden.

(dpa/werj)

5.598 Klicks Autor: Grille Kommentare (0) Druckversion Empfehlen
Share




Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text: *

» Codes
» Smilies
eMail
Visuelle Bestätigung: =>

Auf Grund eines zu hohen Spamaufkommens in den Kommentaren, wird jeder Kommentar vom Admin geprüft und freigegeben. Wir denken dies ist auch in Euerem Interesse, da Ihr sicher auch keinen Bock auf Werbung für gefälschte Gucci-Taschen, Potenzmitteln und anderen Dünnschiss habt.

Eure ToFa


Es wurden noch keine Kommentare abgegeben!

Seiten (0):

zum Seiten Anfang
© 1999-2020 by Toxic Family | Realisiert mit apexx - © by Stylemotion.de | Optimiert für Firefox ab 3.5 & Internet Explorer 9
Besucher gesamt: 4.868.867 | Besucher heute: 184 | Besucher gestern: 292 | Besucherrekord: 9.668 am 03.08.2013
Werbeslots buchen please visit ToFa.Active