Mehr Infos über uns und unsere Artists auf unserer neuen Webseite | Impressum

Wir sind umgezogen..

Besucht unsere neue Homepage!


News.de | 07.01.2012 - 20:24:40
Polizistenwillkühr oder Missverständnisse?

Update 07.01.2012

Wie heißt es so schön: Es gibt immer zwei Seiten einer Geschichte. Aber eigentlich gibt es nur eine Geschichte und zwar eine, die auf Fakten beruht. Wenn die öffentliche Presse über eine Sache berichtet, dann hofft man meist, dass sie sich auf Fakten bezieht. Wie man mit ein paar Fakten und einem bestimmten Stil der Schreibart sehr subtil versucht Meinung zu machen und den Leser zu beeinflussen, dies beweist sehr eindrucksvoll der Wiesbadener Kurier. Mit schon fast Bildzeitungs-Niveau, wird über die Geschichte vom Neujahrsmorgen berichtet. Anstatt der wahren Geschichte auf dem Grund zugehen, wird mit aller Macht versucht, das New Basement und dessen Macher in einem eher unrühmlichen Licht dastehen zu lassen. Lächerlich, wenn man sich den Verhältnissen im Clubleben bewusst ist.

Es bleibt nur zur hoffen,  dass solch ein Bericht genug Gegenwind hervorbringt und genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sein Verfasser eigentlich erreichen wollte. Denn Fakt ist  nun mal, dass das New Basement einer der wichtigsten Clubs in Wiesbaden ist, wenn es um elektronische Musik geht.  Was die Macher in den nun mehr 3 Jahren erreicht haben, davon können andere nur träumen. Für einen Club mit diesem Größenverhältnis, nämlich eher klein und familiär, sind die Line Up´s ein Traum und der Ruf ist exzellent. Deshalb, Jungs und Mädels, weiter so. Lasst Euch nicht unterkriegen.

Betreiber des Wiesbadener Klubs „new basement“ häufig im Blick von Polizei und Ordnungsamt
Von Wolfgang Degen

„Ich kenne meine Rechte“, sagt Rene Romahn. Das wiederholt der 45-Jährige so häufig wie die Wörter „Schikane“, „Neid“. Romahn betreibt seit knapp drei Jahren den Klub „new basement“ in der Schwalbacher Straße 47. Am Silvestermorgen wurde er vorläufig festgenommen und in Handfesseln aufs nahe 1. Polizeirevier gebracht. „Eine völlig rechtmäßige Aktion“, heißt es bei Polizei und Ordnungsamt. Romahn habe das provoziert.

Der 45-Jährige hatte einem Polizisten bei einem Einsatz den Zutritt in den Klub verweigern wollen. „Ein Polizist, der in meinen Klub rein will, braucht einen Durchsuchungsbeschluss oder mein Einverständnis“, glaubt Romahn. Sein Glauben umfasst weit mehr: „Ich muss keinem Polizisten meinen Ausweis zeigen, wenn er nicht zuerst seinen Dienstausweis vorlegt“. Romahn beschränkte sich gegenüber der Polizei darauf, dass er „der Chef“ sei. Er glaubt, das müsse reichen. Die Polizeiuniform besage nichts, meint er: „Die kann jeder anziehen. Das sieht man ja an Rosenmontag“.

„Polizeiwillkür“

Weil schon datumsmäßig Silvester und Rosenmontag nicht zusammenfallen, wurde Romahn „zur Feststellung der Identität“, so heißt es im Behördendeutsch, mitgenommen. Die Fesseln seien zur Eigensicherung der Polizisten angelegt worden.Eine übliche Vorsichtsmaßnahme, heißt es. Im Internet, auf der Seite stadtleben.de, wird der Fall als angebliche „Polizeiwillkür“ diskutiert. „Unglaublich“, „lächerliche Aktion“, „schämt euch“, empören sich Kommentatoren. Es geht bis zu Beleidigungen. Alles stützt sich auf die Romahnsche Version, wonach der Einsatz frühmorgens wegen der Sperrzeit erfolgt sei.Die 5-Uhr-Regelung gilt, auch wenn ein Beamter dies beim Einsatz anders sah, an Silvester nicht.

Tatsächlich waren die Polizisten aber vor Ort, weil ein junger Mann durch Schläge ins Gesicht verletzt worden war. Der Betrunkene konnte nicht sagen, wer geschlagen hatte, wo genau das passiert war. Die Polizisten wollten daher mögliche Zeugen im Klub ausfindig machen. Romahn habe sich „aufgebaut“, sein Verhalten wird als “aggressiv“ geschildert. Vor allem habe er jede Kooperation, und das nicht zum ersten Mal, beharrlich verweigert.

„Das ist ein ganz dickes Ding"

Romahn will eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizisten anstrengen, sein Anwalt prüfe eine Anzeige wegen Freiheitsberaubung und Hausfriedensbruch. „Das ist ein ganz dickes Ding“, tönt er. Sicher kommt es für ihn ganz dicke: Denn auch das Ordnungsamt prüft, und von der Konzessionsbehörde droht Ungemach. Das Maß sei voll. Romahn habe eine „dringend korrekturbedürftige Rechtsauffassung“, stellt Winnrich Tischel klar, der Leiter des Ordnungsamtes. „Es ist abenteuerlich und völlig falsch, was er glaubt und verbreitet.“

Anfang Februar soll das bei einem erneuten Gespräch „unmissverständlich“ klar gemacht werden. „Auch wir kennen unsere Rechte. Wir werden ihm sagen, was seine Pflichten als Konzessionsinhaber sind. So wird es nicht mehr weiter gehen. Polizei und Ordnungsamt kommen zu diesem Klub, weil es nachweislich dort immer wieder Probleme gibt“.

In erster Linie gehe es um Verstöße gegen die Sperrzeitregelung und um das Verhalten bei Kontrollen. Ordnungskräfte hätten sich schon früher bedroht gefühlt. Romahns Auftreten gieße stets Öl ins Feuer. „Die Ordnungskräfte haben jederzeit das Recht, innerhalb der Betriebszeiten in seinen Klub zu kommen“, betont Tischel. „Entweder schafft Herr Romahn es, dass er und seine Leute sich künftig ordnungsgemäß verhalten, oder wir müssen seine grundsätzliche Geeignetheit als Konzessionsinhaber infrage stellen“.

Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/11537486.htm

Original News

Wie das Stadtleben berichtet, kam es am Neujahrsmorgen zu einer mehr oder weniger seltsamen Auseinandersetzung zwischen der Polizei und dem New Basement Betreiber.

Clubbesitzer in der Neujahrsnacht abgeführt
Betreiber des Wiesbadener Szeneclubs "New Basement" in Handschellen verbracht.

Wie uns von Augenzeugen berichtet wurde, kam es am Neujahrsmorgen zu einer hitzigen Diskussion zwischen dem Geschäftsführer des Wiesbadener Szeneclubs "New Basement" Rene Romahn und einem Mitarbeitern der örtlichen Polizeibehörde, die in der Festnahme des Clubbetreibers und dessen Verbringung auf die ansässigen Polizeiinspektion mündete.

Um etwa 05:10 Uhr am 01.01.2012 wurde Herr Romahn bei laufendem Clubbetrieb von einem Polizisten nach draußen in den erweiterten Eingangsbereich des "New Basement" gebeten. Ihm wurde vorgeworfen, die für Wiesbaden gültigen Sperrzeiten missachtet zu haben. Er hätte demnach seinen Club um 05:00 Uhr schließen sollen, wie an einem gewöhnlichen Öffnungstag auch. Herr Romahn argumentierte, dass er bestens über seine Rechte informiert sei und diese Sperrzeiten an ausgewählten Feiertagen, insbesondere an Silvester, nicht gelten würden. Er beharrte darauf den Clubbetrieb weiterlaufen zu lassen, da ihm dies gesetzlich zustünde. Der Polizist schien von dieser Ausnahmeregelung nach Aussage der Zeugen nichts gewusst zu haben. Er verlangte daraufhin den Ausweis von Herrn Romahn sehen zu dürfen. Herr Romahn weigerte sich allerdings seinen Ausweis dem Polizisten auszuhändigen, solange dieser sich nicht zunächst selbst ausweisen würde. Der Bitte von Herrn Romahn, seinen Dienstausweis vorzuzeigen, kam der Polizist zu keinem Zeitpunkt nach.

Stattdessen verlange er, sich Zutritt zu dem Club verschaffen zu dürfen, um nachzuschauen, was sich unten abspielte. Für diese Forderung gab der Polizist keine weiteren plausiblen Gründe an. Herr Romahn verweigerte ihm daher den Zugang. Ein Türsteher, der die Diskussion aus nächster Nähe verfolgte, wies den Polizisten darauf hin, dass er keine Zutrittsgenehmigung hätte und sich der verbotenen Eigenmacht und des Hausfriedensbruchs schuldig machte, sollte er den Club entgegen der Anweisung des Geschäftsführers betreten. Der Beamte gab laut Augenzeugen in einem gereizten Ton an, dass ihm das egal sei, schob den Türsteher beiseite und verschaffte sich so Zutritt zum "New Basement" und verließ den Club nach wenigen Minuten wieder.

Herr Romahn wies die Beamten darauf hin, dass er die zuständige Polizeidienststelle über das Verhalten der Polizisten informieren und die Angelegenheit mit der Sperrstunde klären würde. Als er sein Handy zückte und die 110 wählte, wurde Herrn Romahn kurzzeitig das Handy zur Beendigung des Anrufs von dem Polizisten entwendet. Anschließend wurde Herr Romahn in Handschellen gelegt und auf das nächstgelegene Polizeirevier verbracht. Dort wurden lediglich seine Personalien ermittelt, woraufhin er das Revier unverzüglich wieder verlassen durfte.

Herr Romahn ist laut eigener Aussage sehr verstört über den Vorfall und bespricht die aktuelle Situation mit seinem Rechtsbeistand, um das weitere Vorgehen in diesem Fall zu erörtern.
6.214 Klicks Autor: Grille Kommentare (4) Druckversion Empfehlen
Share


Tags:



Kommentar schreiben
Name: *
eMail:
Homepage:
Titel:
Text: *

» Codes
» Smilies
eMail
Visuelle Bestätigung: =>

Auf Grund eines zu hohen Spamaufkommens in den Kommentaren, wird jeder Kommentar vom Admin geprüft und freigegeben. Wir denken dies ist auch in Euerem Interesse, da Ihr sicher auch keinen Bock auf Werbung für gefälschte Gucci-Taschen, Potenzmitteln und anderen Dünnschiss habt.

Eure ToFa


   krugolf
03.01.2012 - 20:06:15  

Die Polizei wundert sich doch immer darüber, dass sie von immer größeren Teilen der Bevölkerung angefeindet wird. Wenn der Beitrag auch nur annähernd der Wahrheit entspricht, trägt dieser Vorgang sicher nicht dazu bei, den Respekt der Bevölkerung für unsere Polizisten zu mehren. Wundern tut mich da garnichts mehr ...
User Profil     

   Tyrex
07.01.2012 - 13:04:01  

Da hat der "Freund und Helfer" seinem Namen wahrlich keine Ehre gemacht!
    

   Maddy
09.01.2012 - 08:53:46  

Hat die Polizei ihm denn nicht gesagt, das es lediglich um die Aufklärung aufgrund einer Straftat ginge um Zutritt im Club zu haben oder drückte sich die Polizei nur um Vorlage des Dienstausweises??

Als "genießbarer Mensch" sollte man doch als Inhaber eines Clubs eigentlich imstande sein einerseits Streitigkeiten zwischen Gästen untereinander schlichten zu können, sowohl auch die Tätigkeit der Polizei deren Berufung wegen zu akzeptieren zur Aufklärung des Sachverhaltes. Wenn der Clubbetreiber Probleme hätte wird er ja sicherlich auch das Hausrecht der Wache in Anspruch nehmen dürfen und bei Aufforderung Personalausweis, Konzession oder Gewerbeschein vorlegen müssen.

Was anderes dann noch wenn Prügelknaben und Raufbolde unter den Gästen sind und annähernd was von sich halten,dann sollten diese auch ihre Fehler zugeben können und für ihr vergehen offen und ehrlich einstehen können.. zum streiten gehören ja mindestens zwei und denke nicht das der Clubbetreiber viel daran liegt Leute seine Gäste zu nennen, was anderen und Unschuldigen auf unmenschliche Weise Unleid zufügen.
    

13.01.2012 - 15:43:19  

Ich tendiere eher zur Version von stadtleben.de, da die vom Wiesbadener Kurier mal mit Sicherheit auf der offiziellen Pressemitteilung der Polizei beruht und diese unterliegen 2 klaren Regeln: §1 Die Polizei hat immer recht, §2 Wenn sie mal nicht recht hat, tritt automatisch Paragraph 1 in Kraft.

Mich hat das mal 170€ gekostet.
User Profil     


Seiten (1): [1]

zum Seiten Anfang
© 1999-2019 by Toxic Family | Realisiert mit apexx - © by Stylemotion.de | Optimiert für Firefox ab 3.5 & Internet Explorer 9
Besucher gesamt: 4.505.537 | Besucher heute: 66 | Besucher gestern: 158 | Besucherrekord: 9.668 am 03.08.2013
Werbeslots buchen please visit ToFa.Active