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News.de | 15.02.2012 - 17:45:29
Anderhalb Jahre danach. Endlich der Abgang.

Es ist endlich geschehen. Der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg ist endlich Geschichte. Nach den tragischen Vorkommnissen auf der Love Parade 2010 hatte hartnäckig im Amt gehalten und sich seiner Verantwortung als Oberhaupt der Stadt nicht gestellt. Auch wenn er selber keine direkte Schuld hatte, so hätte es dem Anstand entsprochen abzudanken. Letztendlich ist jeder Chef auch für das verantwortlich, was seine Untergeben anstellen.  Das die Schuldfrage auf viele verschiedene Parteien aufgeteilt werden muss, ist somit auch kein Grund, sich aus der Affäre herauszuziehen. Zudem wenn man bedenkt, dass es bereits im Vorfeld Warnung von Experten gab.

Sauerland scheidet jetzt offiziell aus dem Amt

Die Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland (CDU) durch den Bürgerentscheid vom Sonntag ist jetzt amtlich. Das am Mittwoch vom Wahlausschuss der Stadt veröffentlichte endgültige Wahlergebnis weicht nur geringfügig von dem am Wahlabend festgestellten vorläufigen Ergebnis ab.

Duisburg (dapd-nrw). Die Abwahl des Duisburger Oberbürgermeisters Adolf Sauerland (CDU) durch den Bürgerentscheid vom Sonntag ist jetzt amtlich. Das am Mittwoch vom Wahlausschuss der Stadt veröffentlichte endgültige Wahlergebnis weicht nur geringfügig von dem am Wahlabend festgestellten vorläufigen Ergebnis ab.

Nach dem Endergebnis votierten 129.626 (Sonntag: 129.833) Duisburger für eine Abwahl Sauerlands. Das waren 35,52 Prozent der 364.910 Wahlberechtigten. Das notwendige Quorum lag bei mindestens 91.228 Ja-Stimmen oder 25 Prozent der Wahlberechtigten.

Mit Nein stimmten 21.538 (Sonntag: 21.557) Wähler. Die Wahlbeteiligung lag bei 41,5 Prozent. Bezogen auf die Teilnehmer des Bürgerentscheids stimmten 85,76 Prozent für die Abwahl. 14,24 Prozent waren dagegen.

Mit Ablauf des Mittwochs scheidet Sauerland damit offiziell aus seinem Amt. Seine Amtsgeschäfte gehen bis zur Neuwahl an Stadtdirektor Peter Greulich (Grüne) und den Ersten stellvertretenden Bürgermeister Benno Lensdorf (CDU) über. Der neue Bürgermeister soll Mitte Juni gewählt werden.

Die Wahlentscheidung der Bürger war je nach Stadtteil sehr unterschiedlich. Nach der vom Wahlausschuss vorgelegten ersten Analyse des Ergebnisses votierten vor allem die Einwohner in den Wahlbezirken Bergheim-Nord, Hochemmerich-Nord und Rheinhausen-Mitte/Hochemmerich-Süd für eine Abwahl Sauerlands. Hier lag der Anteil der "Ja"-Stimmen bei 89 Prozent.

Gegen eine Abwahl stimmten überwiegend die Bürger in den Wahlbezirken Marxloh, Beeck/Bruchhausen und Dellviertel-West/Hochfeld-Nord. Hier wurde das notwendige Quorum von 25 Prozent jeweils nicht erreicht.

Den Bürgerentscheid hatte eine Bürgerinitiative durchgesetzt. Sauerland war in die Kritik geraten, weil er keine Verantwortung für das Loveparade-Unglück vom Juli 2010 übernehmen will, bei dem 21 Menschen starben. Zudem entschuldigte er sich erst nach gut einem Jahr für den Vorfall. dapd
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