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News.de | 24.07.2013 - 20:25:15
Neue Gedenkstätte, doch die Aufarbeitung dauert weiter an.

Heute jährt sich zum dritten Mal der Jahrestag zu Love Parade Katastrophe in Duisburg.  Am 24. Juli 2010 war es zu einer Massenpanik im Zugangsbereich zum Veranstaltungsgelände gekommen. Dabei starben 21 junge Menschen, die erdrückt oder zu Tode getreten wurden. Weitere Hunderte wurden verletzt und wahrscheinlich Tausende erlitten in dem tödlichen Gedränge psychische Schäden.

In Duisburg haben heute Hinterbliebene und Verletzte der Katastrophe der 21 Todesopfer gedacht. An der neuen Gedenkstätte am Unglücksort legten sie Blumen und Kränze nieder. Die Stadt legte unter Glockengeläut eine Gedenkminute ein.

An der Gedenkstätte wehen Flaggen von Spanien, Australien, Deutschland, den Niederlanden, China und Italien als Erinnerung an die Opfer. 21 Kreuze mit den Namen, Fotos, Erinnerungsstücken sowie eine Gedenktafel mit der Aufschrift "Duisburg gedenkt der Opfer der Love Parade 24. Juli 2010" prägen die Stätte.

Am Abend wollen Betroffene noch an einer öffentlichen Gedenkfeier in der Salvatorkirche teilnehmen.

Leider dauern auch 3 Jahre danach die strafrechtlichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft weiter an. Insgesamt gibt es 16 Beschuldigte aus den Reihen des Veranstalters Lopavent, der Stadtverwaltung und der Polizei. Wann es allerdings endlich zu einem Verfahren kommt, ist weiter unklar. Vielleicht passiert dies im Herbst 2013, vielleicht auch erst Anfang 2014. Duisburgs Ex-Oberbürgermeister Adolf Sauerland und Lopavent-Chef Rainer Schaller sind nicht unter den Beschuldigten.

Bisher sind laut  Ermittlungsergebnissen und Gutachten zufolge gravierende Fehler gemacht worden. So resümiert der britische Massendynamik-Experte Keith Still in einem Gutachten für die Staatsanwaltschaft, dass es nach dem von der Stadt genehmigten Konzept nicht einmal theoretisch möglich war, die Love Parade in dieser Art gefahrlos durchzuführen. Laut seiner Analyse hätte  die Verantwortlichen durch addieren der Besucherströme feststelle müssen, dass die Rampe für die Besucherströme zu kein war.

Juristisch ist es noch lange nicht alles aufgearbeitet. So warten viele Betroffene auf Entschädigung oder einen Therapieplatz. Nach Schätzungen der „Betroffeneninitiative Lopa 2010 e. V.“ leiden von den 30.000 Menschen, die bei der Massenpanik in Duisburg dabei waren, 8 Prozent an einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder werden in nächster Zeit daran erkranken. Das sind über 2.000 Menschen mit ernsten Problemen, für die es bei der Stadt Duisburg genau einen Ansprechpartner gibt.

Ein weiteres Armutszeugnis bei der Aufarbeitung der Katstrophe.

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