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News.de | 21.10.2007 - 15:18:23
... IFPI versuchte Auftritt von Staatsanwalt Wiedemann zu verhindern

Dass sie in der ersten Sendung Stern-TVs zum Thema Filesharing eher schlecht wegkam, hatte der Musikindustrie offenbar mehr Bauchschmerzen bereitet als gedacht. Für die zweite Sendung wollte die IFPI den Besuch von Staatsanwalt Wiedemann verhindern, der Filesharing als Bagatelldelikt betrachtet. Als dies scheiterte, forderte sie (erfolglos) die Entsendung eines eigenen Vertreters in die zweite Sendung.

Wiedemann diskutierte anschließend mit Filesharer-Anwalt Solmecke und dem Sicherheitsexperten Sebastian Schreiber. Ein Vertreter der IFPI war nicht geladen. Der Verband versuchte, den Auftritt von Staatsanwalt Wiedemann zu verhindern, seine Vorgesetzten genehmigten dennoch den Fernsehauftritt.

Stern-TV sei anschließend "massiven Forderungen" per Mail und Telefon ausgesetzt gewesen sein, einen Vertreter der Industrie zur zweiten Sendung zuzulassen, SternTV ging auf die Forderungen jedoch ebenfalls nicht ein.

Kommentar von Rechtsanwalt Solmecke:

"Das Verhalten zeigt, wie blank die Nerven bei den Tonträgerherstellern in Deutschland mittlerweile liegen. Letztlich sollte die aktuelle Berichterstattung doch ganz im Sinne der Tonträgerhersteller sein. Vielen Eltern wird erst jetzt bewusst, dass Filesharing illegal ist und sie sich damit der Gefahr einer Abmahnung aussetzen."

Offenbar sah das die IFPI anders. Den Vorwurf muss sich die Industrie indessen gefallen lassen, dass sie sich des öfteren als ernstzunehmenden Gesprächspartner zu diesem Thema mehr oder minder disqualifiziert hat. Unbelegbare "Schadenssummen", ein unglaubliches Beharrungsvermögen in veralteten Denkmustern und Verweigerung gegenüber neuen Medien und Vertriebskanälen empfahl die Industrie nicht gerade als zeitgemäßen Diskussionspartner. Nichtsdestotrotz beherrschten die Horrormeldungen der Labels zur Kopiermaschine Internet lange Zeit die etablierten Medien. Dass die Gegenseite nun mehr gehört wird, ist nur zu begrüßen.

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