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News.de | 30.04.2008 - 14:22:18
... stolze 102 Jahre ist er alt geworden.

Er starb gestern Dienstagmorgen im Alter von 102 Jahren an einem Herzinfarkt in seinem Haus in der Laufentaler Gemeinde Burg. Noch am Samstag hatte er daheim zusammen mit Freunden und Freundinnen das Konzert eines Harfenspielers genossen. Und am gleichen Tag forderte er seinen verhinderten Freund Dieter Hagenbach am Telefon auf, diese Woche unbedingt vorbeizukommen.

Hagenbach zu OnlineReports: "Albert schwärmte noch von seinem Ausblick über das Leimental: 'Es ist zauberhaft, es blüht alles – du musst kommen!'" Hofmann habe bis zuletzt sein Leben genossen und eine unstillbare Neugier an den Tag gelegt. Dieter Hagenbach, Basler Verleger und Initiant des Welt Psychedelik Forums im letzten März in Basel, hatte für den Kongress die volle Unterstützung des Verstorbenen.

Dieser formulierte in seinem Geleitwort zum letzten Mal seine wichtigsten Bedenken und Anliegen: "Die Entfremdung von der Natur und der Verlust des Gefühls, ein Teil der lebenden Schöpfung zu sein, ist die grösste Tragödie unseres materialistischen Zeitalters. Sie ist ursächlich verantwortlich für Umweltzerstörung und Klimawandel. Daher messe ich dem Bewusstseinswandel allerhöchste Bedeutung zu. Ich betrachte Psychedelika als Katalysatoren: Es sind Mittel, die unsere Wahrnehmung auf andere Inhalte unseres menschlichen Daseins lenken, so dass wir wieder unseres geistigen Hintergrundes gewahr werden. Psychedelische Erfahrungen in einem sicheren Rahmen können helfen, dass unser Bewusstsein wieder erfüllt wird von diesem Gefühl der Verbundenheit und des Einsseins mit der Natur."

"Das Sein ist kein Zufall"

Albert Hofmann, der Schamane des LSD, verteidigte bis zuletzt die bewusstseinserweiternde Wirkung des von ihm 1943 entdeckten LSD, das später zur Kult-Droge von Sinnsuchenden wie die Hippies und Kunstschaffenden wurde. LSD und verwandte Substanzen seien keine Drogen im üblichen Sinn, sie machten nicht süchtig und gehörten zu "den sakralen Substanzen, die seit Jahrtausenden im rituellen Rahmen verwendet werden", erklärte Hofmann unbeirrt sein Leben lang.

Der Chemiker wurde als Sohn eines Werkzeugmachers in Baden geboren. Während über vier Jahrzehnten bis zu seiner Pensionierung 1971 arbeitete er als Forscher beim Basel Pharmakonzern Sandoz. Seine Ehefrau war vergangenen Winter im Alter von 94 Jahren verstorben. Von OnlineReports anlässlich seines 100. Geburtstags gefragt, woher er komme und wohin er nach seinem Tode gehen werde, antwortete Albert Hofmann lachend:

"Das weiss ich nicht. Das ist eben das Geheimnis – das Schönste und Tiefste. Mehr weiss ich nicht. Wir müssen die Schöpfung verstehen und dankbar dafür sein. Mehr müssen wir nicht zergliedern. Darum sage ich ja: Die Naturwissenschaftler müssten alle Mystiker sein. Das Sein ist kein Zufall! Es ist ein Wunder, ein Geschenk – Schluss!"

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