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News.de | 21.06.2009 - 23:10:56

Der US-amerikanische Musiker Moby bringt nach der Verurteilung von Jammie-Thomas Rasset seine Ablehnung für die Handlungen der Recording Industry Association of America zum Ausdruck.

Das Urteil gegen Jammie Thomas-Rasset, die wegen der Verbreitung von 24 urheberrechtlich geschützten Werken 1,92 Millionen US-Dollar Schadensersatz zahlen soll, erschüttert nicht nur sie selbst.

Es war die Recording Industry Association of America (RIAA) selbst, die kurz nachdem diese Summe gefallen war, von einer "gütlichen Einigung" sprach, die man noch immer anstrebe. Man hatte scheinbar begriffen, dass diese Summe keine abschreckende Wirkung mehr hatte, sondern vielmehr den Hass gegen den Interessensverband und die Majorlabels fördern würde. Ob und wie man sich einigen wird, ist bislang noch unklar, doch auch vonseiten bekannter Musiker regt sich erster Widerstand. Sie wollen die Hexenjagd nach ihren Fans nicht mehr einfach so hinnehmen und formieren sich, allen voran der Musiker und Sänger Moby.

Auf seiner Website titelt er zum Schuldspruch von Thomas: "Argh. Was für ein totaler Blödsinn. So wollen sich die Plattenlabels also selbst beschützen? Indem sie Vorstadt-Mütter verklagen, weil sie Musik hören? Und dabei 80.000 US-Dollar pro Song verlangen?" Eine berechtigte Frage, die der international anerkannte Künstler hier stellt und auch postwendend selbst beantwortet: "Ich weiß nicht so recht, aber besser gefürchtet als respektiert zu sein scheint mir kein zukunftsfähiges Geschäftsmodel zu sein, wenn es um die Kunden geht. Wie wäre es stattdessen mit einem neuen Modell wie 'Es ist besser dafür geliebt zu werden den Künstlern dabei zu helfen mobygute Platten zu machen und den Konsumenten großartige Songs zu erschwinglichen Preisen zu bieten.'"

Die "Sue 'em all" Taktik der RIAA hat sich wirklich nicht als besonders positiv herausgestellt, zumindest auf lange Sicht betrachtet. Kurzfristig gesehen hat man wohl bereits mehrere Millionen US-Dollar eingenommen, wenn Filesharer aus Angst vor einem Prozess eine außergerichtliche Einigung anstrebt hatten. In den vergangenen Jahren soll sich die RIAA mit rund 30.000 Filesharern außergerichtlich geeinigt haben, wobei durchschnittlich etwa 3.500 US-Dollar pro Einigung geflossen sind. Einnahmen von 10 Millionen US-Dollar stehen somit im Raum.

"Ich bedauere es das jedweder Musikfan irgendwo auf der Welt sich jemals schlecht fühlen musste, weil er Musik hören wollte. Die RIAA muss aufgelöst werden", so die letzten Sätze von Mobys Blogeintrag.

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