
Anfang April stellte die GEMA die neue Tarifstruktur für 2013 vor. “Die neue Tarifstruktur der GEMA sieht eine Vereinfachung der Tariflandschaft vor und führt zu einer deutlichen Entlastung kleinerer Veranstaltungen”, soweit die Pressemeldung dazu.
Die Realität sieht allerdings erschreckend aus, wenn ab dem 1. Januar 2013 die neuen Tarife wirklich abgerechnet werden sollten. Vereinfacht hat sich in der Tat etwas, denn statt der aktuellen 16 Tarife gibt es nur noch 2. Dabei ist vor allem der Tarif “M-V - für Unterhaltungs- und Tanzmusik mit Tonträgerwiedergabe mit Veranstaltungscharakter” für unsere Szene interessant.
Dazu schließt ein Musikschaffender als Urheber einen sogenannten Wahrnehmungsvertrag mit der GEMA ab und sie holt dann stellvertretend für ihn die entsprechenden Vergütungen ein.
Mythos GEMA vs Youtube
Oft wird behauptet Youtube bzw Google will für die online gestellte Musik nichts bezahlen. Aus diesem Grund prangt den Deutschen Usern öfters mal dieses netten Bild ins Auge.
Fakt ist aber Google will zahlen und tut dies auch schon in zig anderen Ländern, wo man sich mit den Verwertergesellschaften geeinigt hat. Nur in Deutschland wird man sich nicht einig, da die GEMA in den Augen von Google, einfach zu viel haben will. Wenn wundert es.Die neuen Tarife setzten sich aus einer Tabelle zusammen, in der die Größe des Clubs und verschiedene Staffelungen der Eintrittsgelder herangezogen werden. Alleine an dieser Tabelle zeigt sich schon die Unwissenheit und die Willkür der GEMA, denn ab 3,-- Euro Eintritt wird jeder weitere Euro nochmals angerechnet. Eintrittspreise bis 3,-- Euro sind vielleicht für all die Koma-Sauf-Diskotheken und Dorfdissen der Fall, doch in unserer Szene dürften Eintritte ab 8,- Euro bis 15,- Euro und mehr realistisch sein, denn irgendwie müssen die DJs, vor allem die Headliner, bezahlt werden. Denn hier geht der Großteil direkt an die Künstler, die auftreten. Diese Gagen sind oft schon mal ein paar 1000,- Euro teuer und müssen somit über den Eintritt abgedeckt werden.

Quelle: GEMA
Weiter heißt es als Zusatz zur Berechnungstabelle: “Bei Musikwiedergaben, die länger als 5 Stunden dauern, erhöhen sich die Vergütungssätze um 50 % je weitere 3 Stunden.”
Da vor allem Clubs mit elektronischer Musik in der Regel diese 5 Stundengrenze überschreiten, ist diese Regelung pure Diktatur und eine Frechheit sondergleichen. Denn es gibt wohl keine logische Erklärung, warum auf einmal die Gebühren nach 5 Stunden höher sein sollen. Diese Regelung strotzt nur so vor Willkür und entzieht sich jeder logischen Begründung.
Wenn man also nun diese Dinge zur Berechnung nimmt, dann ergeben sich wie in diesen Rechenbeispielen folgende Kosten an die GEMA.
Ein Techno-Club mit 500 qm, einem Eintritt von 15,- Euro und Öffnungszeiten von 23-11 Uhr (12 Stunden). Daraus ergibt sich dann 750 € (zzgl. 7 % Ust.), der sich aber durch die Länge der Veranstaltung um 100% auf 1500 Euro erhöht. Beim aktuellen Tarif, bei dem lediglich Eintritt und Fläche zur Berechnung herangezogen werden, wären gerade mal ca. 428 Euro fällig.
Wie man sieht, ergeben sich gerade in unserer Szene, wo Veranstaltungen schon mal bis Mittags gehen können, enorme Zusatzkosten, die für viele Veranstalter und Clubs untragbar sind, da viele sowieso mit der Preisspirale der Kosten enorm am kämpfen sind.
Die Aussage der GEMA kleinere Veranstaltungen würden von der neuen Regelung profitieren, ist kaum nachzuvollziehen. Denn auch kleine intimere Clubs würden bei diesen neuen Tarifen enorme Zusatzkosten haben.
So würde ein Club mit bis zu 100qm, einem Eintritt von 5,- Euro und Öffnungszeiten von 23-8 Uhr (9 Stunden) auf 100 Euro (zzgl. 7 % Ust.) pro Veranstaltung kommen. Bei 12 Öffnungstagen im Monat würde dies auf ca. 1200 Euro kommen. Beim alten Tarif sind es im Monat 377,72 Euro.
Selbst ein 10% Rabatt ab mehr als 16 Veranstaltungen pro Jahr hilft da nicht viel. Die Preissteigerung ist und bleibt enorm und grotesk. Wer möchte kann sich >> hier << auch selber eine Bild machen mit dem Tarifrechner des Verband der Münchner Kulturveranstalter (VDMK) e.V. .
Auch DEHOGA hat Berechnungen angestellt und zeigt die Preiserhöhungen zum Vergleich zu den alten Tarifen an Hand einiger Beispiele auf.
GEMA-Gebührenvergleich 2012 zu 2013
Dancefloor 101-200 qm; 6,-Eintritt; Laptop; 12 Tage/Monat
5.754,- Euro/Jahr brutto (2012) 38.758,- Euro/Jahr brutto (2013) (+ 573 %)
Dancefloor 201-300 qm; 6,-Eintritt; Laptop; 8 Tage/Monat
7.684,- Euro/Jahr brutto (2012) 38.758,- Euro/Jahr brutto (2013) (+ 404 %)
Dancefloor 201-300 qm; 6,-Eintritt; Laptop; 12 Tage/Monat
7.684,- Euro/Jahr brutto (2012) 59.351,- Euro/Jahr brutto (2013) (+ 672 %)
Dancefloor 401-500 qm; 6,- Eintritt, Laptop, 12 Tage/Monat
11.544,- Euro/Jahr/brutto (2012) 98.919,- Euro/Jahr brutto(2013) (+ 756 %)
Dancefloor 301-400 qm; 10,- Eintritt; Laptop, 10 Tage/Monat
9.614 Euro/Jahr brutto (2012) 109.910 Euro/Jahr brutto (+ 1043 %)
Dancefloor 301-400 qm; 15,- Eintritt; Laptop, 10 Tage/Monat
9.614 Euro/Jahr brutto (2012) 164.865 Euro/Jahr brutto (+ 1614 %)
Diese neuen Berechnungen stehen nun scharf in der Kritik, da jeder mit etwas Menschenverstand erkennt, wie sehr an der Realität vorbei, hier abkassiert werden soll. Jeder der im Nightlife tätig ist, kennt die Problematiken. Clubs sind schon lange nicht an jedem Veranstaltungs-Tag voll und die erzielten Einnahmen schwanken sehr stark. Doch hier will die GEMA pauschal abrechnen und lässt völlig außer Acht, dass nicht jeder Club, jede Nacht seine Besucherzahlen voll bekommt, die er eigentlich bräuchte. Selbst mit vollen Clubs wären diese Mehrkosten für viele nicht zu decken. Wer schon mal eine Veranstaltung auf die Beine gestellt hat, der weiß wie viele Kosten da auf einen zukommen können. Oft kann man froh sein, wenn man es schafft 0 auf 0 aus der Sache raus zu kommen.
Selbst eine Weitergabe dieser neuen Kosten an die Besucher ist kaum machbar. Eintrittspreise sind ab 10 Euro eh schon oft an der Grenze, die der Besucher akzeptiert und ausgeben kann oder mag. Nur Veranstaltungen oder Clubs mit größerem Charakter rechtfertigen Eintrittspreise jenseits der 10 Euro. Das Paradoxe wäre zudem, dass mit jedem Euro mehr beim Eintritt auch die Gema-Gebühren steigen. Auch die Getränkepreise in den Clubs sind jetzt schon oft an der absoluten Schmerzgrenze und können nicht zur Kompensation herangezogen werden.
Also, wie man es auch dreht, sollten diese Tarife wirklich eingeführt werden, stünden viele Clubs vor dem Aus. Als Lösung könnten eventuell nur ein geringerer Eintritt und ein Betrag für einen Mindestverzehr an Getränken herhalten. Machen wir mal ein Rechenbeispiel mit dem Großclub von 500qm. .
Dieser war mit 15,- Euro Eintritt und 12 Stunden Öffnungszeit auf 1500,- Euro an die GEMA pro Veranstaltung gekommen. Nun nehmen wir mal an der Club macht einen Eintritt von nur 2 Euro und 13,- Euro Mindestverzehr. Dann würde der Betrag an die Gema nur 220,- Euro betragen. Damit wäre er sogar nun um 208,- Euro günstiger als der alte Tarif.
Der Club muss nun allerdings ca. ein Drittel vom Mindestverzehr (was zugunsten der besseren Berechnung schon gut aufgerundet ist, aber in der Realität zwischen 1/4 und 1/3 liegen dürfte) zum Selbstkostenpreis an die Besucher weitergeben und den Rest von ca. 8,70 Euro für die Aufwendungen von DJ - Gagen und anderen Kosten nutzen. Der Verlust am Barumsatz wären dann ebenfalls die 8,70 Euro. Bei 1000 Besuchern sind das schon mal 8700 Euro, die an der Bar fehlen würden. Die Getränke würden aber dennoch verbraucht. Da helfen auch die 208,- Euro Ersparnis nicht viel.
Dieses Modell kann vielleicht bei Diskotheken funktionieren, wo nur ein DJ die ganze Nacht von Abba bis Zappa spielt. Bei uns in der Szene dürfte es aber schwer sein dies zu bewerkstelligen. Die Frage ist also, wie soll man nun damit klar kommen, wenn man ein moderner Club mit teuren Bookings ist?
Der Eindruck den die GEMA somit mit dieser Posse vermittelt, kommt dem Handeln eines Kartells gleich oder erinnert mich an Zeiten als in der DDR das gemacht werden musste, was die SED bestimmte. Denn hier wird die Monopolstellung aufs Äußerste ausgenutzt und mit viel Unwissenheit zur Realität in der Clubszene gespickt. Die Meinungen von vielen Usern im Netz sind da schon etwas direkter. Mafia, kriminell und Wucher sind nur einige der Dinge, die der GEMA vorgeworfen werden. Mit Recht vielleicht, denn so lässt der eine oder andere gerade prüfen, ob dies die Ausnutzung einer Zwangslage ist und damit, nach Paragraf 138 BGB, ein sittenwidriges Rechtsgeschäft vollzogen wird.
Und was sagt die GEMA zu den immer mehr werdenden negativen Schlagzeilen und der immer größeren Menge an Kritikern?
Wer künftig 500 Prozent mehr abführe, habe in der Vergangenheit eben auch "500 Prozent zu wenig bezahlt", so jedenfalls GEMA - Sprecher Peter Hempel. Wie man also sieht, hat die Frechheit der GEMA scheinbar keine Grenzen. Dies zeigte sich auch schon vor ein paar Jahren als festgestellt wurde, dass die GEMA nicht verpflichtet ist Künstlern etwas zu bezahlen. Überhaupt ist die GEMA seit Jahren in der Kritik, da niemand in das Abrechungsmodell einsehen kann. Wenn man sich aber mal die Köpfe in der GEMA anschaut, dann weiß man, wer daran gut verdient. So bestehen diese nun mal nur aus bezugsberechtigten Personen wie: Komponisten, Textdichter oder Verleger, die sich mit Sicherheit nach dem Pro-Verfahren abrechnen lassen.
Eine neue Werbekampanie wurde diese Tage auch von der GEMA gestartet, um deren Image zu verbessern. Doch ich bezweifel, dass dies der Fall sein wird. Viel eher ist davon auszugehen, das diese Kampanie vor allem in den sozialen Netzwerken für einen Shitstorm sorgen wird.

Vielleicht wäre es ja eine Lösung einfach auf Musik, die bei der GEMA eingetragen wurde, zu verzichten. Bei meiner Recherche habe ich mal ein aktuelles Set von mir mit 18 Titeln genommen und geschaut, welcher Track denn bei der GEMA angemeldet wurde. Nur 3 Tracks konnte ich finden.
Die Konsequenz daraus wäre, dass man als DJ vor allem Acts und Labels, die schon seit Jahren in Deutschland etabliert sind eventuell meiden muss, da sie bei der GEMA gemeldet sind. Dafür gibt man vermehrt kleinen Indi-Labels ohne GEMA oder generell Musik aus dem Ausland, die nicht angemeldet ist, ein Chance.
O.k., dies ist nun alles etwas ins Blaue hineingedacht und nur ein Hirngespinst. Fakt ist aber, dass eine Abrechnung pro Track idealer wäre. Da der Deutsche an sich ein Volk der Bürokratie ist, wäre es doch ideal die GEMA mit Playlists zu überschütten. Dann hätten deren Mitglieder wenigstens was zu tun für Ihr vieles Geld. Denn im Jahr 2010 bezogen die Vorstände der Gema Dr. H. Heker 484.000 Euro, R. Hilpert 332.000 Euro und G. Oeller 264.000 Euro. “2010 hat die GEMA 863 Millionen Euro erwirtschaftet und davon 735 , 9 Millionen Euro an ihre Mitglieder und andere Rechteinhaber ausgeschüttet. In diesem Gesamtergebnis sind allerdings etwa 191 ,2 Millionen Euro Erträge aus Inkassomandaten enthalten, also knapp ein Viertel.” soweit aus dem Jahrbuch 2011/12, dass jeder auf der Homepage der Gema als PDF-Download einsehen kann.
Aber momentan ist es ja so, dass sobald ein bei der GEMA angemeldeter Track gespielt wird, die ganze Veranstaltung abgerechnet wird.
Auch wenn seit Jahren gegen die Machenschaften der GEMA gekämpft wird, der Zenit dürfte mit der Ankündigung der Tarife für 2013 nun endgültig überschritten sein. Dies zeigt sich an Hand einer Onlinepetition, die es in knapp einer Woche von ca. 3.000 auf nun bereits 29.000 Teilnehmer gebracht hat. >> KLICK << Jeder der in irgendeiner Weise mit dem Nightlife zu tun hat, sollte diese Petition unterzeichnen und damit ein klares Zeichen setzen.
Auch schließen sich immer mehr Interessensgemeinschaften aus Diskotheken- und Clubbesitzern zusammen und es wird auch in der Presse laut über rechtliche Schritte nachgedacht. Auch Künstler, die selber in der GEMA sind, geben nun auch vermehrt Kritik von sich, denn sind durch dieses Vorgehen auch Auftritte in Clubs, Diskos, auf Open Airs oder Konzerten gefährdet.

Wir haben uns deshalb zu diesem Thema auch ein wenig auf Stimmenfang begeben und dazu einige Kommentare einfangen können, die wir Euch nicht vorenthalten wollen. Man darf also gespannt sein, wie es in diesem Thema weitergehen wird.
Wir werden die Liste mit Statements weiter vervollständigen. Es stehen noch ein paar aus.
Ben Brown (Künstler, Hotel Digital)
Also ich als Veranstalter finde die GEMA-Gebühren schon jetzt zu hoch. Da bei der GEMA alle Clubs über einen Kamm geschoren werden, haben wir es mit aktuell 2 Veranstaltungen im Monat schon jetzt schwer das passende GEMA-Modell zu finden. Wenn man Steigerungen von teilweise +600% hört (nach der Regelung von 2013) bekomme ich jetzt schon ein ungutes Gefühl.
Ziel 100 (Künstler)
Da die GEMA nur Verein und kein öffentliches Organ ist, finde ich einen Gegenentwurf schon längst überfällig. Das gesamte GEMA-Gebilde ist durch und durch hohl und morsch und spiegelt nicht die Realität wieder....
Omendruffi (Ex-Vinylbar)
Diese willkürlichen Tarife sind Abzocke ohne Ende. Sie sind unrealistisch in Anbetracht der realen Gegebenheiten. Für einen kleinen Laden wie ehemals die Vinylbar sind die neuen Tarife der Todesstoß. Mit den alten Tarifen steckte das Messer nur zur Hälfte drinnen, doch nun drückt man es bis zum Anschlag hinein und dreht noch einmal den Griff. Das ist weder zeitgemäß, noch ist dies fair. Damit wird die Clubkultur aufs Massivste bedroht.
Matthias Morgenstern (Tanzhaus West)
Der Sachverhalt ist klar. Zeit zu handeln. Hier ist Widerstand notwendig. Die massive öffentliche Unterstützung der Petition ist ein erster wichtiger Schritt. Hier müssen wir versuchen mit anderen Clubs & Veranstaltern zusammenzuarbeiten, unsere Künstler und auch unsere Gäste informieren und mobilisieren, um ein möglichst breites Bündnis aufzubauen. Darüber hinaus sollten wir über weitere mögliche Aktionsformen nachdenken. Informationsveranstaltungen, Aktionen wenn möglich gemeinsam und öffentlich andenken. Kontakt zu Parteien und Interessenvertretern als potentielle Bündnispartner ausloten. In einem ersten Schritt werde ich den losen Zusammenschluss Frankfurter Musikclubs wiederbeleben und ein Treffen einladen. Diese Gruppe hatte sich im letzten Jahr zum Ostertanzverbot zusammengeschlossen. Los geht´s.
Chillwalker (Künstler)
Die Gema ist als existenzieller Einkommensgarant der Komponisten und Textdichter gezwungen durch die staatlich garantierte Absicherung der Künstlersozialkasse den Wegfall der Tantiemen des Tonträgermarktes durch illegale Downloads entgegen zu wirken. Aber wie so oft scheinen die älteren Herren in der Chefetage das Große ganze aus den Augen zu verlieren und wieder einmal werden nur die Belange der E-Musik (Ernste Musik) bedient. Jene Musikform die kein Mensch hören will aber "das kulturelle Gut Deutschlands ausmacht". Ich selber erziele 30 % meines Einkommens durch die Gema, aber o.g. Veränderung würde zu einem Zusammenbruch der U-Musik führen. Also sage ich zum ersten Mal in meinem Leben: So nicht, liebe Gema! Und unterschreibe als ordentliches Mitglied die Petition!


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Auf Grund eines zu hohen Spamaufkommens in den Kommentaren, wird jeder Kommentar vom Admin geprüft und freigegeben. Wir denken dies ist auch in Euerem Interesse, da Ihr sicher auch keinen Bock auf Werbung für gefälschte Gucci-Taschen, Potenzmitteln und anderen Dünnschiss habt.
Eure ToFa
17.04.2012 - 14:23:57 |
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17.04.2012 - 17:41:22 |
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